„Lassen Sie uns schon heute anfangen!“, war das Motto, unter dem die erste Sitzung des interkommunalen LEADER-Projekts einberufen wurde. Und so konnten Anfang Juli bereits konkrete Fragen mit Wanderwegeplaner Hans-Georg Sievers besprochen werden, der in den nächsten Monaten die Beschilderungskataster in Angelbachtal, Kraichtal, Kürnbach, Oberderdingen, Sulzfeld, Zaisenhausen und Zuzenhausen erstellen wird.

In der ersten Sitzung der Projekt-Arbeitsgruppe stellte sich Herr Sievers vor, der mit seinem Planungsbüro für Wandertourismus zahlreiche Erfahrungen aus ähnlichen Projekten mitbringt. In seiner Präsentation erläuterte er seine Arbeitsweise und die Systematik, nach der ein Beschilderungskataster erstellt wird. „Unterschieden werden Wegweiser von Markierungszeichen“, verdeutlichte der Planer. Wegweiser beinhalten mindestens eine Zielangabe, inklusive Entfernungsangabe und Piktogrammen, sowie Logos der Wanderwege, die den betreffenden Standort passieren. Markierungszeichen zeigen dem Wanderer an, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet und werden meist an kleinen Abzweigungen verwendet. Im Kraichgau existiert derzeit nur bruchstückweise eine Wanderwegeausweisung, die weitestgehend einzig durch Markierungszeichen sichtbar ist.

„In der Theorie könnte man ein Beschilderungskataster auch anhand eines Wegeplans am Computer erstellen, jedoch geht das in der Praxis nicht auf.“, betont Herr Sievers. Nur vor Ort kann festgestellt werden, wo ein neuer Standort für ein Schild Sinn macht und möglich ist. Denn es kommt immer wieder vor, dass bereits Befestigungspfosten vorhanden sind oder aber neue errichtet werden müssen. Zudem kann es sein, dass aufgrund der Beschaffenheit des Bodens eine Pfostensetzung nicht funktionieren würde, weil beispielsweise das Gelände plötzlich abfällt. Daher ist es unabdingbar, dass ein Wegeplaner alle Strecken kennt und vor Ort für jeden Standort sämtliche Daten erfasst, die für die Umsetzung notwendig sind. Ein gutes Kataster beinhaltet je Standort ein eigenes Katasterblatt, das, neben der genauen geographischen Verortung, auch Fotos des Standortes und genaue Angaben zu den Inhalten der Wegweiser aufführt. „Erst nach Fertigstellung des Beschilderungskatasters können die zuständigen Fachbehörden wie Umwelt-/Naturschutz- und Forstbehörden Einzelstandorte prüfen und freigeben“, weiß Touristikerin Sarah Nobel, die für die Projektträgerin Stadt Kraichtal die Leitung übernommen hat. Ziel ist es, eine durchgängige und gutgemachte Wanderwegebeschilderung zu schaffen, die neben einer Aufwertung der touristischen Infrastruktur auch eine Besucherlenkung im Sinne des nachhaltigen Wandertourismus darstellt. Besucher sollen Einblick in die Natur haben, ohne in diese einzugreifen.

In den sieben LEADER-Projektpartnerkommunen wird nun die essentielle Basis geschaffen und intensiv an der Erstellung der Beschilderungskataster gearbeitet. Für Fragen rund um das LEADER-Projekt „Wanderwege-Kraichgau - Katasterstellung“ wenden Sie sich an die Stadt Kraichtal, Stadtmarketing und Tourismus, Sarah Nobel, Tel.: 07250 77 88, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich Interessierte in der KulturScheune von Bettina Hartlieb in Oberöwisheim und arbeiteten an der Idee einer „Kiosklandschaft“ im Kraichgau. Entlang einiger Wander- und Radrouten in der Region wurde Bedarf an Bewirtungsangeboten identifiziert. Gäste haben vielfach Probleme sich am Wochenende bei einem Tages- oder Mehrtagesausflug zu verpflegen, z.B. mit Getränken oder kleineren Snacks oder ein nahes Einkehrangebot zu finden. Hier liegt großes Potential, insbesondere auch für den verstärkten Absatz von Produkten aus der Region.

Der geäußerte Vorschlag, Kioske in den Ortschaften entlang beliebter Wander- und Radrouten einzurichten stand daher auf der Agenda des Arbeitsgruppentreffens und wurde ausführlich diskutiert. Im Raum standen verschiedene Ansätze und Umsetzungsmöglichkeiten. Gemeinsam wurden Vor- und Nachteile erörtert und verschiedene Fragestellungen ausgearbeitet, die einer Klärung bedürfen. Auch wurden gemeinsam Beispiele diskutiert und Erfahrungen aus anderen Regionen geteilt. Insgesamt wurde die Idee im Rahmen des Treffens ein gutes Stück voran gebracht und die Teilnehmer waren sich einig, dass die Verbesserung der Verpflegungsinfrastruktur für Touristen notwendig ist, denn nur zufriedene Gäste kehren gerne wieder in den Kraichgau zurück. Die LEADER-Arbeitsgruppe und die Akteure der Region werden sich dem Thema daher weiter annehmen und dieses Thema intensiv verfolgen.

Die LEADER Arbeitsgruppe „Kulturlandschaft Kraichgau“ beschäftigt sich mit aktuellen Fragestellungen im Bereich des Tourismus und Landschaftserhalt. Gemeinsam sollen verschiedene Lösungsansätze für identifizierte Schwächen in der Region erarbeitet werden. Jeder kann sich dabei mit seinem Wissen, seiner Einschätzung und seinen Ideen einbringen. Auch neue Gesichter sind jederzeit willkommen. Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Januar 2018 stattfinden. Das Schwerpunktthema des Treffens, die genaue Zeit und der Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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Mit rd. 260.000 Euro EU-Fördermitteln können fünf Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von ca. 1,3 Mio. Euro aus der Region in die Umsetzung gehen. In einer weiteren Vergaberunde des EU-Förderprogrammes LEADER konnten sich von März bis Mai Vorhaben um die Gelder bewerben. Auf der Sitzung des Auswahlausschusses am 29. Juni in Kürnbach stellten die sechs Bewerber ihre Förderprojekte vor und warben für ihr Vorhaben. Das Auswahlgremium, bestehend aus 33 gewählten Repräsentanten aus der Region, beurteilte anschließend die Vorhaben und machte für fünf Projekte den Weg für eine Förderung aus dem LEADER-Topf frei. Ein Vorhaben konnte die qualitativen Ansprüche für ein LEADER-Förderprojekt aus Sicht des Gremiums nicht erfüllen. Die Bandbreite der Projekte war groß: Neben dem Umbau der alten Bahnhofsgaststätte in Kraichtal-Gochsheim zu einer Event-Location ging es um die Markteinführung einer „Kraichgau-Apfelsaftschorle“ oder die Reaktivierung eines Brunnens in Eppingen-Kleingartach. „Diese Auswahlrunde zeigt, was mit LEADER alles möglich ist“, so die Vorsitzende Sarina Pfründer. „Alle Vorhaben haben eines gemeinsam: Alle leisten einen Beitrag zur Attraktivität des Kraichgaus und bringen die Region weiter voran.“ Sie möchte für das Förderprogramm weiter werben, denn es sind noch ausreichend Fördergelder vorhanden, um zahlreiche weitere Ideen zu unterstützen. Alle Projekte müssen im Aktionsgebiet von LEADER Kraichgau liegen, mindestens einem der Handlungsfelder zuzuordnen sein, auf einem realistischen Zeitplan beruhen und nach der Förderung weiter tragfähig sein. Bewertet wird beispielsweise, inwieweit ein Projekt einen besonderen Nutzen für die Region hat, einen Beitrag zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung leistet oder wie innovativ das Vorhaben ist. Anhand der verschiedenen Kriterien werden Punkte vergeben und am Ende addiert; so entsteht eine Rangfolge für die Verteilung der Fördergelder.

Wer Fragen zur LEADER-Förderung hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle von LEADER Kraichgau in Angelbachtal wenden.

Die ausgewählten Projekte im Einzelnen:

Entwicklung einer Regionalmarke „Kraichgau-Streuobst“ und Einführung des Produktes einer „Kraichgau-Schorle“:
Das geplante Vorhaben umfasst den Aufbau einer sogenannten Aufpreisinitiative für das gesamte LEADER-Gebiet Kraichgau sowie die Markteinführung und Erstvermarktung eines ersten Produktes, einer naturtrüben Apfelsaft-Schorle (Arbeitstitel Kraichgauschorle). Mit der Maßnahme soll die Pflege und Bewirtschaftung der Streuobstwiesen unterstützt und entsprechend entlohnt werden. Ziel ist die Sensibilisierung für den Wert der Wiesen und ein Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft. Das Vorhaben wird durch ein Projektkonsortium unter der Federführung der Streuobstinitiative Karlsruhe e.V. umgesetzt.

Berthold 57: In der Berthold-Bott-Str. 57 in Kraichtal-Gochsheim war die einstige Bahnhofswirtschaft untergebracht. Heute ist Ruhe in die einst belebte Gaststätte mit Herberge, Metzgerei und Viehzucht eingekehrt. Vor kurzem Stand das Gebäude kurz vor dem Abriss, mittlerweile ist es denkmalgeschützt. Die Projektträgerin erwarb das Gebäude und will es zu einer Eventlocation mit Ferienwohnungen, Anlaufstelle für den Tourismus, Ort für private-, geschäftliche und gesellschaftliche Anlässe und Wirkungsstätte für engagierte Bürger/Ehrenamtler, Vereine und Jugendliche umbauen.

Burg Ravensburg; Erhalt und Verbesserung der touristischen Attraktivität: Um die touristische Attraktivität der Ravensburg in Sulzfeld als Wahrzeichen des Kraichgaus zu erhöhen sind Maßnahmen zur Erhaltung notwendig. Dazu sind insbesondere der Bergfried, die Toreinfahrt, die Traukapelle und das gesamte Mauerwerk zu sanieren. Es ist geplant, einen Kinderspielplatz anzulegen. Die privaten Eigentümer stellen die Ravensburg vollumfänglich der öffentlichen Nutzung mit Restaurant und Außenstelle des Standesamtes zur Verfügung.  

Tiefgarage Schloss Amalienhof: Der Amalienhof ist in der Deutschen Denkmalliste als „Barockes Landschloss mit englischem Landschaftsgarten“ eingetragen und als baukulturelles Anwesen für die Region von Bedeutung. Die Gesamtanlage bestehend aus mehreren Gebäuden und ehemaligen Stallungen wird Schritt für Schritt renoviert und nachhaltigen, größtenteils gewerblichen Nutzungen zugeführt. Ziel ist es, den Amalienhof seiner wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung entsprechend, zukunftstauglich zu machen. Hierfür soll als weiterer Baustein, am zentralen Zugangspunkt, eine begrünte Tiefgarage mit 16 Stellplätzen errichtet werden. Diese Baumaßnahme soll vorbildhaft die Schaffung von Parkraum im engen örtlichen Zentrum ohne Beeinträchtigung des Ortsbildes und im Einklang mit dem Denkmalschutz aufzeigen.

Reaktivierung der historischen Brunnenanlage Kleingartach: Bei öffentlichen Straßenarbeiten ist ein Brunnenrund vor dem Kleingartacher Rathaus entdeckt worden. Es erfolgte eine Einmessung und wurde verschlossen. Der Heimatverein Kleingartach e.V. hat dies zum Anlass genommen und eine intensive Recherche zu diesem ehemaligen Brunnen erstellt. Dabei konnten alte Dokumente entdeckt werden, die einen Rathausbrunnen mit einer männlichen Figur mit Fahne, Schwert und Schild zeigen. Nun soll das vergessene Kleindenkmal durch die Stadt Eppingen wieder zu neuem Leben erweckt und reaktiviert werden.

Am 29. Juni fand in der badischen Kelter in Kürnbach die jährliche Mitgliederversammlung des Trägervereins Regionalentwicklung Kraichgau statt, zu der zahlreiche Mitglieder den Weg in das Schwarzrieslingdorf gefunden hatten. Wie üblich stand der Jahresabschluss und Wirtschaftsbericht im Fokus des Treffens. Der Vorstand und Kassenprüfer wurde nach einem Bericht der Rechnungsprüfer einstimmig entlastet. Turnusgemäß waren die Wahlen für den Vorstand auf der Tagesordnung. Auf eigenen Wunsch traten Bettina Hartlieb aus Kraichtal und Heike Bastian aus Sinsheim aus Zeitgründen nicht mehr zur Wahl als Beisitzerin an. Die Mitglieder bestätigten Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer als Vorsitzende, ebenso die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Bürgermeister Frank Werner aus Angelbachtal und Hans-Jürgen Moos aus Meckesheim. Schatzmeister Hans-Jürgen Langguth (Sulzfeld) wurde wiedergewählt, ebenso wie Beisitzer Alexander Becker (Angelbachtal). Neu im siebenköpfigen Vorstand sind die Beisitzerinnen Sybille Würfel, Bürgermeisterin der Gemeinde Malsch und Anke Schellenberger aus Kürnbach. Neben dem Vorstand wurden weitere Mitglieder des Auswahlgremiums gewählt. Dieses ist für die Auswahl der Förderprojekte zuständig und umfasst 33 Personen aus der Mitte des Vereins. Neu in diesem wichtigen Gremium sind Jutta Rietschel (Waibstadt) sowie die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder Bettina Hartlieb und Heike Bastian, die sich weiterhin für den Verein engagieren wollen. Die Tagesordnung sah auch einen Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2016 und "Neues aus der LEADER-Geschäftsstelle" vor. Dabei wurde deutlich, dass seit der Auswahl als LEADER-Region bereits zahlreiche Impulse durch die Vereinsarbeit gesetzt werden konnten. Insgesamt wurden bislang 16 Projekte aus der Region für eine LEADER-Förderung ausgewählt und damit wurden Investitionen in Höhe von ca. 3,2 Mio. Euro im Kraichgau angestoßen. Der Austausch auf den Arbeitsgruppentreffen und die Vernetzung der Akteure haben weitere Synergieeffekte nach sich gezogen, die in vielen Bereichen bereits zu einer verbesserten Zusammenarbeit, Wertschöpfung oder der Ausarbeitung von Ideen beigetragen haben.

Am 26. Juni kamen die Mitglieder des LEADER-Bewertungsausschusses förmlich zur Einrichtung des Gremiums im Landratsamt in Mosbach zusammen. Projektträger der drei LEADER-Regionen Badisch Franken, Neckartal-Odenwald aktiv und Kraichgau können nun auch für Projekte mit ungewöhnlichen Kostenpositionen eine Förderung erhalten.

Eine der Bedingungen für eine attraktive LEADER-Förderung ist eine plausible Darstellung der Projektkosten. Dies geschieht üblicherweise auf Grundlage des Vergleichs verschiedener Angebote oder eines Vergabeverfahrens. In Einzelfällen können aufgrund der Individualität der Projekte (z.B. Kunstobjekte oder Sonderbauleistungen mit ausgewiesener Fachexpertise) keine drei Angebote vorgelegt werden. Die Kosten können somit nicht im Regelverfahren plausibilisiert werden. Bislang konnte für diese Kosten keine Förderung ermöglicht werden. Hier haben die drei LEADER-Regionen Badisch Franken, Neckartal-Odenwald aktiv und Kraichgau nun gemeinsam Abhilfe geschaffen. Der Neckar-Odenwald-Kreis hat für die drei Regionen einen Bewertungsausschuss eingerichtet. Diesem Bewertungsausschuss gehören elf ausgewiesene Experten aus den Bereichen „Bau- und Planungsleistungen“ sowie „Kunst und Kultur“ an. Sie wurden auf der letzten Sitzung des Kreistags in das neue Gremium berufen. Im Bedarfsfall kommen die Experten aus den Teilausschüssen zusammen. Sie entscheiden, ob die vom Projektträger veranschlagten Kosten realistisch, angemessen und wirtschaftlich sind. Bei positivem Votum können die Bewilligungsstellen des Landes die Kosten anerkennen und dem Projektträger eine entsprechende Förderung genehmigen. Damit wurde eine weitere Lücke im Bewilligungsverfahren geschlossen; zusätzliche Gelder können ausgezahlt werden.

Herzlichen Dank an die Experten des Bewertungsausschusses.

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Donnerstag, 06. April 2017

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