Aktueller Projektaufruf - Reichen Sie jetzt Ihre Projektbewerbung ein!

vom 03. April bis 08. Juni
um Fördermittel bewerben!

Start

Am Freitag, den 13 April wurde in Östringen das erste LEADER-Projekt im Landkreis Karlsruhe seiner Bestimmung übergeben. Der Minister für Ländlichen Raum Peter Hauk und der Landtagsabgeordnete Ulli Hockenberger nahmen die offizielle Übergabe vor zahlreichen Zuschauern vor, die dem Regenwetter trotzten. Vor allem das vorbildliche bürgerschaftliche Engagement, dass zum Entstehen des Pfades beigetragen hat, wurde gewürdigt. Die Geo-Pfade bestehen aus zwei 12 und 20 Kilometer langen Rundtouren. Großformatige Tafeln vermitteln den Besuchern die wesentlichen Informationen zu der jeweiligen erdgeschichtlichen Besonderheiten des Kraichgaus und geben markante Einblicke in die geologische Entwicklung der Region. Auf beiden Rundwegen sind die jeweils vorhandenen Aufschlüsse durch eine geschickte Streckenführung miteinander verbunden. Die kürzere Tour verläuft auf der Gemarkung der Kernstadt und wird unter der Bezeichnung Brunnenweg geführt, die längere heißt Hügelweg und verbindet Standorte im Bereich von Odenheim, Eichelberg und Tiefenbach. Ganz nebenbei eröffnen sich den Tourengängern auf den GEO-Pfaden immer wieder auch reizvolle Ausblicke auf die vielgestaltige Hügellandschaft des vorderen Kraichgaus. Die Idee zu den Pfaden hatte der pensionierte Pädagoge Wolfgang Essig, der die geologischen Besonderheiten zusammen mit weiteren Fachleuten umfassend aufarbeitete und das Vorhaben gemeinsam mit der Stadt Östringen umsetzte. „Insbesondere auch diese Privatinitiative und das Engagement von Östringer Schülern bei der Ausarbeitung hat das LEADER-Auswahlgremium positiv bewertet und trug dazu bei, dass das Vorhaben als Förderprojekt ausgewählt wurde“, so Angelbachtals Bürgermeister Frank Werner, der als stellv. Vorsitzender für den LEADER-Verein anwesend war. Zudem wurde mit den Geo-Pfaden eine weitere Attraktion für Wanderer und Tagesbesucher geschaffen. Rechtzeitig zur Eröffnung des Geopfads wurde auch das von Wolfgang Essig verfasste Begleitbuch fertig und ist ab sofort bei den Dienststellen der Stadtverwaltung sowie im örtlichen Buchhandel erhältlich. Das lesenswerte Buch dient als Wanderführer und bietet tiefgehende Einblicke in die Kraichgauer Geologie. Wir wünschen dem Geo-Pfad viele Besucher und diesen interessante Einblicke in die einzigartige und interessante Kraichgauer Geologie.

 

  • Gaeste Zahlreiche Gäste hatten sich trotz Regenwetter in der Östringer Feldflur eingefunden
  • MdLHockenberger_MinisterHauk_WolfgangEssig_BMGeider MdL Hockenberg, Minister Hauk, Wolfgang Essig und Bürgermeister Geider mit Grußworten
  • Minister_Hauk_MdL_Hockenberger Minister Hauk würdigte das Vorhaben und machte den Gästen deutlich welche einzigartige Geologie der Kraichgau vorweist
  • Station_5 Mit Infoschildern werden markante Punkte vorgestellt
  • Station_6 Insgesamt finden sich 22 Schilder auf den beiden Rundwegen

Die neue Förderrunde mit 400.000 Euro des Europäischen Förderprogrammes ist ausgeschrieben. Von heute (03. April 2018) bis zum 8. Juni 2018 können wieder Bewerbungen für die LEADER-Förderung eingereicht werden. Es werden Bewerbungen von Privatpersonen, Vereinen und Verbänden, Unternehmen oder Kommunen entgegen genommen. LEADER-Fördermittel können an Vorhaben ausgegeben werden, die das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau im Blick haben und so den ländlichen Raum attraktiver gestalten. Alle Projekte müssen in einer der 17 Kommunen vom LEADER-Kraichgau Gebiet liegen, mindestens einem der Themen mit Handlungsbedarf zuzuordnen sein, auf einem realistischen Umsetzungsplan beruhen und nach der Förderung weiter tragfähig sein. Auch darf noch nicht begonnen worden sein. Finanzielle Unterstützung wird vor allem bei Anfangsinvestitionen als Anschubfinanzierung geleistet, laufende Kosten werden nicht gefördert. Es gibt feste Fördersätze, so dass je nach Inhalt des Vorhabens zwischen 40% und 60% der Kosten durch die Förderung übernommen werden können. Die Fördermittel werden in einem Wettbewerbsverfahren ausgegeben. Alle bis zum 08. Juni eingereichten zulässigen Bewerbungen werden gesichtet nach dem gleichen Bewertungsschema benotet.  Bewertet wird beispielsweise, inwieweit ein Projekt einen besonderen Nutzen für die Region hat, wie neuartig der Ansatz des Vorhabens ist oder wie nachhaltig die Umsetzung ausgestaltet ist. Anhand der verschiedenen Kriterien werden Punkte vergeben und am Ende addiert; so entsteht eine Rangfolge für die Verteilung der Fördergelder. Die Bewertung wird am 25. Juli durch das Auswahlgremium in Ittlingen getroffen. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier. Interessierten wird dringend empfohlen frühzeitig Kontakt mit der LEADER-Geschäftsstelle aufzunehmen, die auch im Vorfeld berät und die Bewerbung begleitet. 

Mitte März war ein ganz besonderer Tag für LEADER im Kraichgau: Mit der Markt­scheune Meckse wurde das erste gewerbliche Vorhaben, das mit der Unterstüt­zung des Förderprogrammes umgesetzt wurde, im Rahmen einer Feierstunde gewür­digt. Die Gäste um Frau Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum Fried­linde Gurr-Hirsch, den Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte und Hermino Kat­zenstein, dem Abteilungspräsidenten Dr. Ulrich Roßwag im Regierungspräsidiums Karlsruhe, Vertretern des Ministeriums, des Regierungspräsidiums und der Gemeinde sowie Mitgliedern des LEADER-Auswahlgremiums, der Volksbank Neckartal und der Architekten sprachen der Projektträgerin ihre Anerkennung für den Umbau aus und wünschten ihr in Grußworten alles Gute für den Betrieb der Marktscheune Meckse.

Die Projektträgerin Christina Müller hat sich mit dem Vorhaben ihren Lebenstraum erfüllt und baute die ungenutzte, baufällige Scheune ihres elterlichen Hofes in der Meckesheimer Ortsmitte um. Durch den Hofladen ihrer Mutter hat sie gelernt, dass regionale Produkte von den Bauern der Region und die Eier vom elterlichen Hof eine Plattform für den Absatz brauchen. Vor über drei Jahren begannen die konkreten Planungen zum Umbau der Scheune im Ortskern von Meckesheim. Als die Markt­scheune Meckse Anfang 2016 dem LEADER-Auswahlgremium vorgestellt wurde, war man sich einig: Dies ist ein tolles Projekt! Die Scheune erstrahlt nun im neuen Glanz - der Regionalladen und das Café mit Showküche entwickeln sich zu einem Anzie­hungspunkt für Besucher aus Nah und Fern. In ihrem Grußwort gab Frau Staatssek­retärin Frau Müller auch gleich noch einen Nutzungswunsch mit auf den Weg: Sie wünsche sich, dass die Marktscheune auch das kulturelle Leben im Ort unterstützt und z.B. Lesungen und Konzerte anbietet. Das Vorhaben wurde im Rahmen des LEADER-Bausteins „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ umge­setzt, bei dem Existenzgründerinnen finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit erhalten können.

„Die Arbeit der Frauen spielt in der Entwicklung der ländlichen Räume eine zentrale Rolle. Vielfach sind Bäuerinnen die Stütze eines landwirtschaftlichen Familienbetriebs. Ziel unserer integrierten Agrar- und Strukturpolitik ist es, Frauen als wichtige Stützen für eine höhere Lebensqualität, Wachstum und Beschäftigung im Ländlichen Raum gezielt zu fördern“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Freitag (16. März) in Meckesheim (Rhein-Neckar-Kreis) anlässlich einer Feierstunde in der Marktscheune ‚Meckse‘. Über das Programm ‚Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum‘ seien in Baden-Württemberg seit 2015 bislang 56 Projekte von und für Frauen mit insgesamt rund 1,9 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln gefördert worden. Die Marktscheune ‚Meckse‘ sei mit insgesamt rund 120.000 Euro berücksichtigt worden.„Mit dem Programm IMF fördern wir gezielt maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen sowie die Gründung oder Erweiterung von kleinen Unternehmen von Frauen oder neugegründete Netzwerkorganisationen“, erklärte Staatssekretärin Gurr-Hirsch. Ziel des Förderprogrammes sei es, Projekte zur Erschließung von Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten für Frauen anzustoßen, ihren Unternehmerinnengeist zu fördern und zur Steigerung der Lebensqualität und zur Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft beizutragen.

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum

  • Ankunft_DelegationDie Ehrengäste der Feierstunde Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Herr Abteilungspräsident Roßwag in der Mitte
  • Grusswort_StaatssekretaerinFrau Staatssekretärin würdigt die Marktscheune mit einem Grusswort
  • Grusswort_PfruenderLEADER-Vereinsvorsitzende Bürgermeisterin Sarina Pfründer gratuliert der Projektträgerin
  • Grusswort_BuergermeisterBrandtMeckesheims Bürgermeister Maik Brandt
  • berreichung_FrderplaketteGemeisam überreichen Frau Staatssekretärin Gurr-Hirsch und die LEADER-Kraichgau Vorsitzende die Förderplakette
  • BesucherZahlreiche Gäste fanden sich zur Gratulation ein

 

 

Mehrwert durch Kooperationen und Austausch! Vernetzung wird im Kraichgau seit dem Start von dem Förderprogramm LEADER groß geschrieben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch Austausch und Kooperationen kann gemeinsam mehr erreicht werden. Nun konnten Erzeuger aus dem Kraichgau am 07. März in Bruchsal in den Austausch treten – über Landkreisgrenzen hinweg im Sinne der Region. Die Anwesenden kamen unter anderem von Kartoffelhöfen und Winzerbetrieben, besitzen einen Straußenhof, betreiben Einzelhandelsgeschäfte oder vertreiben Streuobstprodukte. Insgesamt 35 Erzeuger aus dem Kraichgau fanden den Weg in das Bruchsaler Ernährungszentrum. Nachdem die Vertreterin des Landkreises Karlsruhe das Ernährungszentrum und die Beratungsangebote für Einkommensalternativen und Direktvermarktung für die landwirtschaftlichen Betriebe vorstellte, lernten sich die Teilnehmer gegenseitig kennen. Viele machten von der Gelegenheit Gebrauch die eigenen Produkte mitzubringen und ließen sich auch eine Verköstigung der Kraichgauer Erzeugnisse nicht nehmen. Dabei konnten die Teilnehmer wertvolle Kontakte knüpfen und konkrete Suchanfragen äußern. Zahlreiche lebhafte Gespräche in der Folge lassen darauf schließen, dass das Treffen in neuen Produkten und Kooperationen zwischen den Betrieben mündet. Dies dient der Wertschöpfung in der Region: Der Gewinn mit den Kraichgauer Produkten soll den einheimischen Erzeugern zugutekommen. Alle Teilnehmen waren sich einig, dass die Treffen nun regelmäßig stattfinden sollen. Als nächster Termin wurde November festgelegt. Dann können auch weitere Erzeuger aus dem Kraichgau dazustoßen! Bis dahin soll ein weiteres wichtiges Thema voran gebracht werden: Eine Marke für Kraichgauer Produkte. Manchem ging die Kontaktaufnahme mit Gleichgesinnten nicht weit genug und es wurde angeregt eine gemeinsame Sichtbarkeit anzustreben. Die LEADER-Geschäftsstelle wird die Interessierten nun tatkräftig bei diesem Plan unterstützen.

  • VerkostungVerkostung
  • Vernetzungstreffen_GruppeVernetzungstreffen_Gruppe
  • VorstellungsrundeVorstellungsrunde
  • Warenpasentation_StreuobstinitiativeWarenpasentation_Streuobstinitiative
  • Warenprsentation_Benders_SchlemmerscheuneWarenprsentation_Benders_Schlemmerscheune
  • Warenprasentation_olhaus_HRWarenprasentation_olhaus_HR
  • Warenprasentation_Strauenhof_GottesauWarenprasentation_Strauenhof_Gottesau

Gut informiert

Ich möchte den Newsletter von LEADER Kraichgau abonnieren.
* Pflichtfeld

Ihr Ansprechpartner:

Dorothee Wagner
Geschäftsführung
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmelden