Aktueller Projektaufruf - Reichen Sie jetzt Ihre Projektbewerbung ein!

vom 03. April bis 08. Juni
um Fördermittel bewerben!

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Zusammen die Entwicklung des Kraichgaus vorantreiben: Unter diesem Motto fanden sich rund 45 engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen, Unternehmen, Verbänden und Kommunen am Montag, den 29. Januar zum LEADER-Regionalforum in Eppingen zusammen. Anlass des Regionalforums war die Halbzeit der aktuellen LEADER-Förderperiode, in der das Erreichte und die gesteckten Ziele auf den Prüfstand gestellt werden. Mit einer beispielhaften Darstellung der bisherigen Förderprojekte und einem Rückblick auf das Geleistete der letzten drei Jahre, wurde eine erste Bilanz gezogen. Gleichzeitig galt es, im Rahmen von Kleingruppen Impulse zu sammeln, welche thematischen Bereiche in den nächsten Jahren stärker beachtet werden sollen.


Motiviert und sachlich diskutierten die Teilnehmer in thematischen Arbeitsgruppen. Orientiert an den Handlungsfeldern, die sich vor vier Jahren als regionale Entwicklungsziele herauskristallisiert hatten, wurde gemeinsam das Erreichte beleuchtet und Fragen zur Nachjustierung diskutiert. Egal ob „Kulturlandschaft Kraichgau“, „Lebendige Kraichgauorte“, „Kreative Kraichgaujugend“ und „Streuobst“ – überall wurde ausgelotet in wie weit die aktuelle Wirklichkeit und die damals erarbeiteten Entwicklungswünsche konform gehen. Die Teilnehmer nutzen die Chance sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und ihre Ideen und Impulse in das Förderprogramm einzuspeisen. Genereller Tenor war die Feststellung, dass vieles richtig laufe, abgesehen von bürokratischen Hürden, auf welche die Region jedoch keinen Einfluss habe. Neue Ideen wurden jedoch auch geäußert: Ob der Wunsch nach einer stärkeren Fokussierung der Mobilität, neue Impulse bei der Integration von jugendlichen Migranten oder der verbesserten Koordinierung der Anstrengungen im Bereich Streuobst: es kamen zahlreiche Vorschläge, wie die Weichen für die künftige Entwicklung im Kraichgau gestellt werden sollten.


Einigkeit herrschte bei der Frage nach dem Nutzen von LEADER: Die Region profitiert von dem Förderprogramm und das nicht nur wegen der Gelder, die bislang in die Region geflossen sind. Der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Kraichgau nahm daher die Bitte aller Beteiligten mit, sich erneut dem zu erwartenden Auswahlverfahren des Ministerium zu stellen, um auch nach dem Jahr 2020 eine LEADER-Förderregion zu sein. Gemeinsam will man das Begonnene weiter führen und bekennt sich klar zu LEADER.

Weitere Bilder des Regionalforums folgen demnächst.

Die LEADER Geschäftststelle hat vom 27. - 29. Dezember 2017 geschlossen. Nach unseren Weihnachtsferien sind wir ab dem 02. Januar 2018 wieder wie gewohnt erreichbar. Alle Anliegen, insbesondere auch Bewerbungen um Fördermittel im Rahmen des aktuellen Projektaufrufes, können jederzeit per E-Mail an die Geschäftsstelle gerichtet werden. Wir werden diese im neuen Jahr bearbeiten.

Wir wünschen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr!

Ihre LEADER- Geschäftstelle Kraichgau

Der Verein Regionalentwicklung Kraichgau freut sich über die Einweihung des „Sandsteinpfades“ in Mühlbach und die „Marktscheune Meckse“, die in diesen Tagen ihrer Bestimmung übergeben wurden. Beide Vorhaben wurden mit Fördergeldern des LEADER-Förderprogrammes der Europäischen Union unterstützt, die der Verein in der Region verwaltet. "Als sich 17 Kraichgau-Kommunen zusammengeschlossen haben, um die Fördergelder für den Ländlichen Raum in den Kraichgau zu holen, war das alles noch sehr abstrakt. Jetzt mit den ersten beiden umgesetzten Ideen kann jeder sehen, was hierdurch entsteht," so Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer, die auch erste Vorsitzende des LEADER-Vereins ist.


Mit der „Marktscheune Meckse“ in der Meckesheimer Friedrichstraße hat sich Christina Müller ihren Lebenstraum erfüllt. Sie ist auf dem Hof aufgewachsen und hat durch den Hofladen ihrer Mutter gelernt, dass regionale Produkte von den Bauern der Region und die Eier vom elterlichen Hof eine Plattform für den Absatz brauchen. In der umgebauten Scheune findet man nun diese Produkte ansprechend präsentiert mit Showküche und einem Café. Auch an einen Raum für ihr Engagement in der Bauernhofpädagogik wurde gedacht, um schon den Kleinsten nahe zu bringen, wo die Nahrungsmittel herkommen. Das Vorhaben wurde im Rahmen des LEADER-Bausteins „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ umgesetzt, bei dem Existenzgründerinnen finanzielle Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit erhalten können.


Im Eppinger Stadtteil Mühlbach gibt es mit dem Sandsteinpfad unter dem Motto „vom Fels zur Kunst“ eine neue 'Flaniermeile'. Der Pfad versteht sich als Ergänzung zum bestehenden Sandsteinmuseum und will Einheimischen und Besuchern den heimischen Baustoff Sandstein näher bringen. Die Stadt Eppingen hat in einer Rekord-Bauzeit von vier Monaten den Weg gerichtet, die Mühlbacher Sandsteinbetriebe haben in der ein oder anderen Überstunde ehrenamtlich Exponate für den Weg gefertigt, die entlang des Spazierweges aufgebaut wurden. Im Frühjahr folgen noch die Pflanzarbeiten und bis dahin soll auch noch ein letztes fehlendes Exponat, eine Sitzecke mit Lampenschirm aus Sandstein, fertig gestellt sein. Für den Mühlbacher Heimatverein hat sich mit der Einweihung ein Herzenswunsch erfüllt.

An weiteren Förderprojekten, wie ein Obsthof am Rande des Streuobsterlebnispfades in Sulzfeld oder ein Geopfad in Östringen und Odenheim, wird derzeit gebaut.


Fördergelder stehen noch bis zum Jahr 2020 zur Verfügung, um die sich Vereine, Unternehmen, Privatpersonen oder öffentliche Einrichtungen bewerben können. Gerade gibt es wieder einen Auswahlwettbewerb bei dem sich neue Ideen bis zum 8. Januar 2018 bei der Geschäftsstelle des LEADER-Vereins in Angelbachtal um die Gelder bewerben können.

  • 01Marktscheune_Meckse_AussenansichtDie alte Scheune im Meckesheimer Ortskern erstrahlt im neuen Glanz
  • 02Marktscheune_Meckse_EingangDie Marktscheune Meckse freut sich auf Kunden
  • 03Marktscheune_Meckse_InnenansichtDer Schwerpunkt der Waren liegt auf regionalen Produkten
  • 04KuckucksbrunnenManfred Holz vom HVV Mühlbach, Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann, Ortsvorsteher-Stellvertreter Theo Antritter und die LEADER-Vereinsvorsitzende Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer vor dem Kunstobjekt Kuckucksbrunnen
  • 05MhlradDie Flaniermeile lädt zum Spazieren und Erleben ein wie bei der Skulptur eines Mühlenrades
  • 06SkulpturUnter dem Motto „vom Fels zur Kunst“ wurde der Sandsteinpfad mit zahlreichen Skulpturen von den lokalen Künstlern ausgestattet

 

 

Am Montag, den 20. November trafen sich Streuobst-Experten mit Landwirtschaftsminister Peter Hauk zum Fachgespräch. Ausschlaggebend für den Tagungsort Sulzfeld war die direkte Nachbarschaft zum Streuobsterlebnispfad und zum LEADER geförderten Streu- und Wildobsthof, welcher derzeit gebaut wird.

Silke und Dieter Mitsch stellten eingangs ihren Obsthof mit Café vor, der in den nächsten Wochen fertig gestellt wird.  „Das Café wird nach dem Streuobstpfad zum Verweilen und Probieren einladen“, so die Streuobstpädagogin Silke Mitsch. 

In vielen Fachvorträgen wurde über Förderungsmöglichkeiten und Projekte im Zusammenhang mit der Erhaltung von Streuobstwiesen referiert. Neben einem geplanten Informationszentrum in Mössingen wurde auch über pädagogische Projekte mit Kindern und Jugendlichen im Rhein-Neckar-Kreis berichtet. Auch in der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn soll die Streuobstwiese als kultureller Bestandteil der Landschaft abgebildet werden. Aber nicht nur Vorträge standen auf dem Tagesprogramm. Im Gespräch wurden auch viele Anregungen und Wünsche an Minister Hauk herangetragen. Der Minister selbst sprach offen mit den Teilnehmern und versicherte deren Anliegen mitzunehmen; die Erhaltung der Streuobstwiesen sei wichtig. Den Anwesenden dankte Hauk für das Gespräch und ihr Engagement. Er stellte zudem fest, dass die Streuobstbewirtschaftung auch in Zukunft eine „Bewirtschaftung mit Förderungsbedarf“ darstellt.

Wer kann sich um die LEADER-Fördergeldern bewerben? Was steckt hinter „Kraichgau gestalte mit“? Wie kann ich mich für meine Region engagieren? Antworten gibt es auf dem LEADER-Beratungstag!

Am Donnerstag, den 09. November 2017, von 08:00 bis 19:00 Uhr öffnen sich die Türen der LEADER-Geschäftsstelle im Schloss Eichtersheim (Schlossstr. 1, 74918 Angelbachtal, Raum 21) für alle Interessierten, die unkompliziert mit dem Förderprogramm in Kontakt kommen möchten und es wird zu allen Themen rund um LEADER beraten. Insbesondere wer eine Projektidee hat und sich im derzeit laufenden Aufruf um die Fördergelder bewerben will, ist herzlich eingeladen dieses Gesprächsangebot wahrzunehmen. Noch bis Anfang Januar werden Bewerbungen um die ausgeschriebene Tranche von einer halben Millionen Euro an Fördergeldern entgegengenommen, mit der wieder zahlreiche Ideen unterstützt werden können.

Das LEADER-Programm unterstützt tolle Ideen der Region finanziell, lebt aber dabei auch vom Engagement der Kraichgauerinnen und Kraichgauer. Jeder hat die Chance, sich aktiv an der Entwicklung der Region zu beteiligen.

Um Wartezeiten zu vermeiden wird empfohlen, im Vorfeld einen festen Termin zu vereinbaren, jedoch können auch Kurzentschlossene vorbei kommen und entsprechend beraten werden. Für eine Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an die LEADER-Geschäftsstelle unter 07265/9120-27 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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Dorothee Wagner
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Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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