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Am Freitag, den 19. Mai 2017 fahren wir gemeinsam in die LEADER-Region "LIMES" um dort umgesetzte Förderprojekte aus der Förderperiode 2007-2013 zu besichtigen und die langfristige Wirkung der LEADER-Fördergelder besser einschätzen zu können. Mit einem Besuch in einer „erfahrenen“ LEADER-Region, möchten wir zeigen, wie die Fördergelder in den Kommunen Öhringen (Landkreis Hohenlohe), Mainhardt und Rosengarten (Landkreis Schwäbisch Hall) für die regionale Entwicklung genutzt wurden. Die Kommunen gehörten in der Förderperiode 2007 – 2013 der LEADER Region „LIMES“ an. Vor Ort werden insgesamt acht verschiedene LEADER-Projekte besichtigt oder vorgestellt, dies beinhaltet sowohl einzelkommunale wie auch interkommunale Vorhaben und private Projekte. Die Exkursion steht allen interessierten offen, inbesondere Vertreter der Kommunen, Vereine und Verbände. Die Teilnahme an der ganztätige Exkursion wird im Rahmen der Sensibilisierungsarbeit der LEADER-Geschäftsstelle durchgeführt und ist kostenfrei. Verpflegung wird nicht gestellt; es gibt jedoch die Möglichkeit eines Mittagsimbisses auf Selbstzahlerbasis. Weitere Informationen, das Programm und ein Anmeldeformular finden Sie auf der Unterseite dieser Veranstaltung.

Wir gratulieren dem LEADER-Projekt „Wild- und Streuobsthof Sulzfeld“ zur Bewilligung der Fördergelder. Die L-Bank als zuständige Bewilligungsstelle hat vor kurzem den Zuwendungsbescheid überstellt. Damit darf nun mit dem Bau des Hofladens und der Außengastronomie angrenzend an den Streuobstpfad begonnen werden. Mit der amtlichen Bewilligung der Fördergelder ist das Antrags- und Bewilligungsverfahren abgeschlossen, welches seinen Anfang im Februar 2016 mit der Bewertung und dem Beschluss des Auswahlgremiums der LEADER Aktionsgruppe Kraichgau nahm. Wir freuen uns, dass damit ein weiteres Vorhaben im Kraichgau umgesetzt werden kann, verbunden mit den Wunsch für einen schnellen und reibungslosen Bauverlauf. Die Gemeinde Sulzfeld ist damit hoffentlich bald um eine kulinarische Attraktion reicher, wenn im Hofladen und Café der Familie Mitsch leckere Streuobstprodukte gekauft und genossen werden können!

Die Streuobstarbeitsgruppe trifft sich wieder am 03.05.2017 um 18 Uhr im Anglerheim in Meckesheim (Steingasse 1a, 74909 Meckesheim). Im Fokus der Veranstaltung soll ein Rückblick auf die Exkursion in Mössingen stehen. Gemeinsam wollen wir überlegen, welche Schlüsse aus den dort gewonnenen Eindrücken für unsere Region gezogen werden können. Auch wird es wahrscheinlich einen Bericht der „Projektgruppe Kraichgauschorle/Kraichgaucidre“ geben, die sich in den letzten Monaten im kleinen Kreis mehrfach getroffen hat, um die Idee weiter auszuarbeiten. Hier informieren wir gern über den aktuellen Sachstand. Weitere konkrete Themenwünsche können, wie immer, berücksichtigt und gemeinsam diskutiert werden.

Jeder ist herzlich willkommen, auch wenn an den bisherigen Treffen nicht teilgenommen wurde. Die Treffen sind als Austauschplattform konzipiert. Um das Treffen besser vorbereiten zu können, bitten wir um eine kurze Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kurz vor Ostern trafen sich 20 Teilnehmer der Arbeitsgruppe „Regionale Produkte“ zum ersten Mal. Es kamen vor allem Erzeuger und Vermarkter von heimischen landwirtschaftlichen Produkten zusammen, die gemeinsam diskutierten wie das vielfältige Angebote von Obst, Gemüse und tierischen Produkten aus dem Kraichgau noch besser sichtbar gemacht werden kann. Vorgestellt wurde die „RegioApp“, die Verbrauchern mit dem Smartphone und am PC die jeweiligen Verkaufspunkte darstellt. Die Referentin des Abends, Claudia Schreiber vom Bundesverband der Regionalbewegungen, informierte über die App. Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. wurde im März 2005 gegründet und versteht sich seitdem als Dachverband für die vielfältigen Akteure regionalen Wirtschaftens, die zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Regionalentwicklung und der Stärkung ländlicher Räume beitragen. Der Verein wird auch durch das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt. Diese App wurde speziell entwickelt, um bundesweit Verbraucher und Anbieter von regionalen Produkten zusammenzubringen. In einigen Regionen sind die Listungen bereits erfolgt, das Angebot im Kraichgau ist derzeit noch nicht zu finden. Die Teilnehmer waren sich einig, dass sich dies ändern sollte. Gemeinsam wurden Umsetzungswege und Möglichkeiten diskutiert. Nun soll in weiteren Gesprächen geschaut werden, wie möglichst alle Verkaufspunkte dort gelistet werden können. Um Anbieter von heimischen Produkten noch besser zu vernetzen, werden die Treffen zukünftig als Stammtisch zum lockeren Austausch und gegenseitigen Kennenlernen durchgeführt und finden alle zwei Monate statt. Die Anwesenden hoffen auf noch viel mehr interessierte Erzeuger und Vermarkter bei den zukünftigen Treffen!  

  • Die Referentin Frau Schreiber stellt die RegioApp vorDie Referentin Frau Schreiber stellt die RegioApp vor
  • Die App wurde direkt heruntergeladen und der weisse Fleck im Kraichgau entdecktDie App wurde direkt heruntergeladen und der weisse Fleck im Kraichgau entdeckt
  • Die Teilnehmer wünschen sich, dass Hofläden wie dieser noch besser für Kunden sichtbar sindDie Teilnehmer wünschen sich, dass Hofläden wie dieser noch besser für Kunden sichtbar sind

Das vergangene Arbeitsgruppentreffen am Montag dem 27. März im Handlungsfeld "Lebendige Kraichgauorte" war dem Thema Demografie gewidmet. Die Referentin des Abends Dr. Sonja Ehret, vom  Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg stellte den Anwesenden die bereits vielfach umgesetzte Projektidee des "Spieletreffs" vor, der sich nicht nur mit der Beschäftigung von betagten Menschen beschäftigt, sondern auch die Zielgruppe der jungen Menschen nicht vernachlässigt und diese beiden Gruppen miteinander verbindet. Die Idee ist sehr einfach: Ein Initiator wie Kommune, Bürgerinitiative, Kirche oder Wohlfahrtsverband organisiert Treffen für Kinder und Hochbetagte, an denen gemeinsam Gesellschaftsspiele gespielt werden. Beide Altersgruppen profitieren von einem solchen Angebot, wie Frau Dr. Ehret eindrucksvoll schilderte. Ältere und alleinstehende Menschen sollen durch die regelmässig stattfindenden Treffen wieder besser in die Gesellschaft und das aktive Dorfleben eingebunden werden. Laut den Erfahrungen der bereits initiierten Spieletreffs in Lobenfeld und Wiesloch habe sich die Kommunikation zwischen Jung und Alt verbessert, die ruhige Gelassenheit der Senioren färbe positiv auf die Kinder ab und deren Konzentration habe sich gesteigert.  Auch das innere Kind der Hochbetagten würde wieder lebendig, so dass sich die Akzeptanz der Jugend verbessert haben. Grundsätzlich seien die Spieletreffs offen gestaltet, so dass genug Raum für Gespräche vorhanden sei.

Ein Spieletreff kann mit einfachen Mitteln sehr gut in den Ortschaften umgesetzt werden, um Alt und Jung miteinander zu verbinden. Die Arbeitsgruppe war sich einig, dass ein solches Angebot in vielen Kommunen im Kraichgau geschaffen werden könnte und so auch einen kleinen Beitrag zu den gemeinsam gesteckten Zielen für Verbesserungen im Bereich Demografie leisten zu können. Gemeinsam wurde weitere Aspekte wie Internetlotsen, Migration oder Nachbarschaftsagenturen in die Idee des Spieletreffs eingebracht. Einig war man sich, dass hier jedes Dorf einen eigenen individuellen Umsetzungsansatz verfolgen kann. Der LEADER-Verein wird die Erkenntnisse aus dem Arbeitsgruppentreffen weiter verfolgen und die Idee auch an die bei dem Termin nicht anwesenden Kommunen weitergeben und für eine Umsetzung zu werben.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe "Lebendige Kraichgauorte" findet im September 2017 statt. Dann steht das Thema "Regionale Identität" im Fokus und wie durch den Erhalt der regionalen Kultur ein Beitrag geleistet werden kann. Der genaue Termin und Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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