Die Streuobstarbeitsgruppe trifft sich wieder am 03.05.2017 um 18 Uhr im Anglerheim in Meckesheim (Steingasse 1a, 74909 Meckesheim). Im Fokus der Veranstaltung soll ein Rückblick auf die Exkursion in Mössingen stehen. Gemeinsam wollen wir überlegen, welche Schlüsse aus den dort gewonnenen Eindrücken für unsere Region gezogen werden können. Auch wird es wahrscheinlich einen Bericht der „Projektgruppe Kraichgauschorle/Kraichgaucidre“ geben, die sich in den letzten Monaten im kleinen Kreis mehrfach getroffen hat, um die Idee weiter auszuarbeiten. Hier informieren wir gern über den aktuellen Sachstand. Weitere konkrete Themenwünsche können, wie immer, berücksichtigt und gemeinsam diskutiert werden.

Jeder ist herzlich willkommen, auch wenn an den bisherigen Treffen nicht teilgenommen wurde. Die Treffen sind als Austauschplattform konzipiert. Um das Treffen besser vorbereiten zu können, bitten wir um eine kurze Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kurz vor Ostern trafen sich 20 Teilnehmer der Arbeitsgruppe „Regionale Produkte“ zum ersten Mal. Es kamen vor allem Erzeuger und Vermarkter von heimischen landwirtschaftlichen Produkten zusammen, die gemeinsam diskutierten wie das vielfältige Angebote von Obst, Gemüse und tierischen Produkten aus dem Kraichgau noch besser sichtbar gemacht werden kann. Vorgestellt wurde die „RegioApp“, die Verbrauchern mit dem Smartphone und am PC die jeweiligen Verkaufspunkte darstellt. Die Referentin des Abends, Claudia Schreiber vom Bundesverband der Regionalbewegungen, informierte über die App. Der Bundesverband der Regionalbewegung e.V. wurde im März 2005 gegründet und versteht sich seitdem als Dachverband für die vielfältigen Akteure regionalen Wirtschaftens, die zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Regionalentwicklung und der Stärkung ländlicher Räume beitragen. Der Verein wird auch durch das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt. Diese App wurde speziell entwickelt, um bundesweit Verbraucher und Anbieter von regionalen Produkten zusammenzubringen. In einigen Regionen sind die Listungen bereits erfolgt, das Angebot im Kraichgau ist derzeit noch nicht zu finden. Die Teilnehmer waren sich einig, dass sich dies ändern sollte. Gemeinsam wurden Umsetzungswege und Möglichkeiten diskutiert. Nun soll in weiteren Gesprächen geschaut werden, wie möglichst alle Verkaufspunkte dort gelistet werden können. Um Anbieter von heimischen Produkten noch besser zu vernetzen, werden die Treffen zukünftig als Stammtisch zum lockeren Austausch und gegenseitigen Kennenlernen durchgeführt und finden alle zwei Monate statt. Die Anwesenden hoffen auf noch viel mehr interessierte Erzeuger und Vermarkter bei den zukünftigen Treffen!  

  • Die Referentin Frau Schreiber stellt die RegioApp vorDie Referentin Frau Schreiber stellt die RegioApp vor
  • Die App wurde direkt heruntergeladen und der weisse Fleck im Kraichgau entdecktDie App wurde direkt heruntergeladen und der weisse Fleck im Kraichgau entdeckt
  • Die Teilnehmer wünschen sich, dass Hofläden wie dieser noch besser für Kunden sichtbar sindDie Teilnehmer wünschen sich, dass Hofläden wie dieser noch besser für Kunden sichtbar sind

Das vergangene Arbeitsgruppentreffen am Montag dem 27. März im Handlungsfeld "Lebendige Kraichgauorte" war dem Thema Demografie gewidmet. Die Referentin des Abends Dr. Sonja Ehret, vom  Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg stellte den Anwesenden die bereits vielfach umgesetzte Projektidee des "Spieletreffs" vor, der sich nicht nur mit der Beschäftigung von betagten Menschen beschäftigt, sondern auch die Zielgruppe der jungen Menschen nicht vernachlässigt und diese beiden Gruppen miteinander verbindet. Die Idee ist sehr einfach: Ein Initiator wie Kommune, Bürgerinitiative, Kirche oder Wohlfahrtsverband organisiert Treffen für Kinder und Hochbetagte, an denen gemeinsam Gesellschaftsspiele gespielt werden. Beide Altersgruppen profitieren von einem solchen Angebot, wie Frau Dr. Ehret eindrucksvoll schilderte. Ältere und alleinstehende Menschen sollen durch die regelmässig stattfindenden Treffen wieder besser in die Gesellschaft und das aktive Dorfleben eingebunden werden. Laut den Erfahrungen der bereits initiierten Spieletreffs in Lobenfeld und Wiesloch habe sich die Kommunikation zwischen Jung und Alt verbessert, die ruhige Gelassenheit der Senioren färbe positiv auf die Kinder ab und deren Konzentration habe sich gesteigert.  Auch das innere Kind der Hochbetagten würde wieder lebendig, so dass sich die Akzeptanz der Jugend verbessert haben. Grundsätzlich seien die Spieletreffs offen gestaltet, so dass genug Raum für Gespräche vorhanden sei.

Ein Spieletreff kann mit einfachen Mitteln sehr gut in den Ortschaften umgesetzt werden, um Alt und Jung miteinander zu verbinden. Die Arbeitsgruppe war sich einig, dass ein solches Angebot in vielen Kommunen im Kraichgau geschaffen werden könnte und so auch einen kleinen Beitrag zu den gemeinsam gesteckten Zielen für Verbesserungen im Bereich Demografie leisten zu können. Gemeinsam wurde weitere Aspekte wie Internetlotsen, Migration oder Nachbarschaftsagenturen in die Idee des Spieletreffs eingebracht. Einig war man sich, dass hier jedes Dorf einen eigenen individuellen Umsetzungsansatz verfolgen kann. Der LEADER-Verein wird die Erkenntnisse aus dem Arbeitsgruppentreffen weiter verfolgen und die Idee auch an die bei dem Termin nicht anwesenden Kommunen weitergeben und für eine Umsetzung zu werben.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe "Lebendige Kraichgauorte" findet im September 2017 statt. Dann steht das Thema "Regionale Identität" im Fokus und wie durch den Erhalt der regionalen Kultur ein Beitrag geleistet werden kann. Der genaue Termin und Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Am Montag, den 27. März 2017 trifft sich die AG "Lebendige Kraichgauorte" um 18 Uhr im Sitzungsraum in Schloss Eichtersheim (Schlossstr. 1, 74918 Angelbachtal). Im Fokus des geplanten Treffens soll diesmal die Thematik „Demografie“ stehen. Eine Herausforderung der Zukunft, auch für den Kraichgau, ist die Auseinandersetzung mit den Überalterungstendenzen in der Region. Die Dipl.-Gerontologin Dr. Sonja Ehret von der Universität Heidelberg wird das Treffen der Arbeitsgruppe aktiv begleiten, einen Impulsvortrag geben und die Projektidee eines „Spieletreffs“ vorstellen, der in Kraichgau-Kommunen umgesetzt werden könnte.

Die Arbeitsgruppen sind Teil des LEADER –Prozesses und ein wesentliches Merkmal des „bottom up“ Prinzips, mit dem die Region gemeinsam gestaltet werden soll. In den Arbeitsgruppen sollen sich Experten und Interessierte zu den jeweiligen Themen aus Kommunen, Vereinen und Verbänden und der privaten Akteure finden und austauschen. Es können alle mitarbeiten, die Interesse an der jeweiligen Thematik haben und sich aktiv einbringen möchten. Die Treffen sind als Workshop ausgerichtet und daher stehen vor allem die Themen der Regionalentwicklung im Vordergrund, die den Teilnehmern wichtig sind. Gemeinsam sollen so Ansätze ausgearbeitet werden, wie die Entwicklungspotentiale der Region weiter ausgeschöpft werden können und innovative Projektansätze entwickelt werden. Wir möchten Sie herzlich einladen, diesen Austausch aktiv zu begleiten!

Anmeldungen zum Treffen werden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen genommen. Weitere Informationen zur Veranstaltung auch im Veranstaltungkalender.

Die LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau sucht wieder Förderprojekte! Gesucht werden Ideen, die das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau attraktiver machen und so die Region mitgestalten. Dazu werden in regelmäßigen Abständen Fördergelder freigegeben, um die sich Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen oder Kommunen bewerben können. Im Fokus stehen besonders Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihr Dorf, ihre Stadt und ihre Region einsetzen.

Bereits zum fünften Mal startet die LEADER-Aktionsgruppe „Regionalentwicklung Kraichgau e.V.“ einen solchen Projektaufruf. Es können sich Vorhaben zur Unterstützung der „Kulturlandschaft Kraichgau“, der „Lebendigen Kraichgauorte“ oder der „Kreativen Kraichgaujugend“ bewerben. Dies können Projekte z.B. im Tourismus, der Grundversorgung, zur Integration von Migranten, von Existenzgründungen- oder Erweiterungen, zur Dorfgestaltung/ Dorfgemeinschaft oder für die Jugend sein. Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass das Projekt im Aktionsgebiet liegt und in irgendeiner Weise zur weiteren Entwicklung der Region beiträgt. Auch darf es noch nicht begonnen worden sein. „Ein wenig Aufwand ist eine Bewerbung um die Fördermittel schon und man muss auch sehr genau den Nutzen des Vorhabens für die Region herausarbeiten. Dafür kann eine beträchtliche finanzielle Unterstützung gewährt werden“, sagt Regionalmanagerin Dorothee Wagner. Denn je nach Projektart handelt es sich um einen Zuschuss von 40 bis 60% der Kosten, wenn der Antrag bewilligt wird. Hierfür stehen 400.000 € an Fördergeldern der Europäischen Union zur Verfügung.

Bewerbungen müssen bis Montag, den 15. Mai 2017 bei der LEADER-Geschäftsstelle eingereicht werden. Um ausreichend Zeit für die Arbeit an den Anträgen zu haben und sicherzustellen, dass alle Angaben vorliegen, wird empfohlen bereits frühzeitig mit der LEADER Geschäftsstelle Kontakt aufzunehmen. „Wir sind die erste Instanz, gern kann man bereits mit einer groben Idee zu uns kommen. Für eine Bewerbung muss jedoch ein vorangeschrittener Planungsstand vorliegen, insbesondere hinsichtlich der Kosten“, erklärt Dorothee Wagner die Aufgabe der LEADER-Geschäftsstelle.

Welche Bewerbungen gefördert werden, legt das Auswahlgremium der Region fest. Dieses Gremium bewertet die eingereichten Ideen und bildet eine Rangliste der Projekte. Hilfsmittel dafür sind die Angaben in den Bewerbungsunterlagen und ein festgelegter Kriterienkatalog. Die ausgewählten Vorhaben können dann einen formellen Antrag auf Fördermittel bei den Bewilligungsstellen des Landes stellen. Die Entscheidung welche Vorhaben diesen Weg gehen können, fällt das Auswahlgremium in seiner Sitzung am 29. Juni 2017 in Kürnbach.

Weitere Informationen zum Projektaufruf mit dem genauen Wortlaut und den Bewerbungsunterlagen sind auf den entsprechenden Unterseiten eingestellt.

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Ihr Ansprechpartner:

Dorothee Wagner
Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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