Sechster Projektaufruf - Reichen Sie jetzt Ihre Projektbewerbung ein!

vom 02. Oktober bis 08. Januar
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Was ist dir in deiner Region wichtig, was fehlt dir und was hast du für Ideen und Verbesserungsvorschläge? Wie kann die Attraktivität und Lebensqualität für die Jugend im Kraichgau gesteigert werden? Die Antworten auf diese Fragen sollten im Rahmen einer Projektwerkstatt des LEADER-Förderprogramms mit allen interessierten Jugendlichen ausgearbeitet werden. Die Jugendlichen waren aufgerufen sich mit kreativen Ideen in die Gestaltung ihrer Heimat einzubringen. Am Dienstag, den 07. Februar 2016 trafen sich über 40 Jugendliche und junge Erwachsene im Eppinger Bahnhof und entwickelten gemeinsam verschiedene Ansätze. „Toll, dass unser Angebot von so vielen Jugendlichen wahrgenommen wurde“, freut sich Regionalmanagerin Dorothee Wagner von der LEADER-Geschäftsstelle. Nachdem zunächst die grundsätzlichen Herausforderungen und Probleme für die Kraichgaujugend besprochen wurden, erarbeiteten die jungen Kraichgauerinnen und Kraichgauer Lösungsansätze für die Problemstellungen. In den verschiedenen Projektgruppen ging es um die Einrichtung von Bürgerbussen und die Optimierung der bestehenden Ruftaxis, einen Calisthenics-Outdoor-Trainingspark, Jugendtreffpunkte- und Mietlocations, oder auch eine Verbesserung des Bibliothekenangebots. Die Jugendlichen gingen motiviert zur Sache und erstellten Plakate mit den jeweils wichtigsten Aspekten. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden dann im Rahmen eines Werkstatt-Gesprächs weiteren Teilnehmern, unter Ihnen auch zahlreiche Vertreter der LEADER-Kommunen, vorgestellt und gemeinsam diskutiert. In den kommenden Wochen werden die geäußerten Vorschläge potentiellen Projektpartnern vorgestellt, damit sie bei entsprechender Bereitschaft gemeinsam in die Umsetzung gebracht werden können. „Die LEADER-Geschäftsstelle unterstützt die Jugendlichen selbstverständlich auch weiterhin mit der Vermittlung von notwendigen Gesprächspartnern und Kontakten“ so Dorothee Wagner „Von der Idee bis zur Umsetzung ist es ein langer Weg, auf dem wir die Jugendlichen gern begleiten.“ Die Veranstaltung wurde von der LEADER-Geschäftsstelle organisiert. Insgesamt wurden 59 Teilnehmer gezählt. Weitere Veranstaltungen sind während der Laufzeit von LEADER Kraichgau bis 2020 immer wieder geplant.

 

 

Am letzten Mittwoch, den 25. Januar 2017, fand im Bürgerhaus Kraichtal-Gochsheim ein Informationsabend zum Thema Kleindenkmale statt. Nahezu 20 interessierte Bürger sind der Einladung der Geschäftsstelle gefolgt und haben sich an diesem Abend umfassend über die Erfassung, Erhaltung und Nutzung von Kleindenkmalen informiert.

Begonnen wurde der Infoabend mit einem kleinen Rundgang durch Gochsheim, bei dem den Teilnehmern von einem ortskundigen Führer vorhandene Kleindenkmale im Ortskern näher gebracht wurden. Im Anschluss daran folgte eine Vortragsveranstaltung im Bürgerhaus. Martina Blaschka vom Landesdenkmalamt informierte an diesem Abend ausführlich über den Ablauf bei der Erfassung von Kleindenkmalen und was überhaupt unter der Bezeichnung "Kleindenkmal" zu verstehen ist. Aber nicht nur das Kleindenkmal als Objekt ist wichtig, sondern auch die jeweilige Geschichte dazu sollte dokumentiert werden. Frau Blaschka gab auch besondere Tipps, wie z. B. mit Kreide eine schlecht lesbare Inschrift für die Fotodokumentation sichtbar gemacht werden kann, ohne das Kleindenkmal zu beschädigen. Ziel der Erfassung ist es, die Kleindenkmale ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ein umfassendes Archiv für die kommenden Generationen anzulegen. Der Kreisarchivar des Landkreises Karlsruhe, Bernd Breitkopf, informierte über die Pläne des Landkreises. Die Erfassung der Kleindenkmale wird zumeist federführend durch den Landkreis bearbeitet. Der Stand der Bearbeitung in den einzelnen Landkreisen der LEADER-Kulisse ist dabei unterschiedlich: im Landkreis Rhein-Neckar fand noch keine koordinierte Erfassung statt, der Landkreis Karlsruhe wird sich in den kommenden zwei Jahren intensiv mit der Erfassung beschäftigen und im Landkreis Heilbronn ist die Erfassung abgeschlossen.

Weitere Informationen und Erfassungsbögen können auf den Sonderseiten des Landesdenkmalamtes zu Kleindenkmalen in Baden-Württemberg abgerufen werden.

 

 

Auf der „Grünen Woche“ in Berlin stellten sich die in Deutschland aktiven Leader-Gebiete vor. Die so genannte Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen Deutschlands (BAG LAG) ist ein Zusammenschluss der LEADER-Aktionsgruppen und vertritt ihre Interessen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. In dem als "LEADER-Laden" gestalteten Messestand können die Besucher noch bis Sonntag Projekte, Themen und Highlights der 321 LEADER-Regionen durchstöbern und so die gesamte Vielfalt von LEADER kennenlernen. Auch die LAG Kraichgau präsentiert sich so den 400.000 Messebesuchern. Geschäftsstellen-Leiter Jan Hanisch zeigte unserer Vereinsvorsitzenden Sarina Pfründer am Stand der BAG-LAG die Präsentation der LAG Kraichgau und des Sulzfelder Projekts.

Die BAG LAG ist ein Netzwerk, in dem Erfahrungen von Regionalmanagern sowie LAGs ausgetauscht, gebündelt und als Reflektion aus der Praxis an übergeordnete Verwaltungsinstitutionen weitergegeben werden. Die BAG LAG setzt sich für die Weiterentwicklung und Stärkung von LEADER und dessen partizipatorischen Bottom-up-Ansatz ein und bringt sich in den Gestaltungsprozess in Brüssel und Berlin ein. Die BAG LAG ist ein unabhängiger Zusammenschluss auf der Umsetzungsebene und vertritt ausschließlich die Interessen von Akteuren, die die LEADER-Methode anwenden. Die Erfordernis zur Gründung der BAG LAG wurde in der lückenhaften Kommunikation zwischen der Durchführungs- und der Programmierungsebene gesehen und dem Bedürfnis, bei der Entwicklung des LEADER-Förderprogramms auch von Seiten der Regionen stärker Einfluss nehmen und die Interessen der LEADER-Aktionsgruppen Deutschlands auf EU-Ebene vermitteln zu können. Die BAG LAG hat durch die Gründung eines eigenen Vereins im Juni 2016 einen wichtigen Schritt zur Professionalisierung der Arbeit umgesetzt. Mit der Gründung des Vereins hat eine neue Geschäftsstelle ihre Arbeit aufgenommen. Die Geschäftsstelle befindet sich durch die Kooperation mit der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG) in Göttingen.

Zum vierten Mal startet die LEADER-Aktionsgruppe „Regionalentwicklung Kraichgau e.V.“ einen Projektaufruf. Diesmal können sich ausschließlich Vorhaben bewerben, die

-       Maßnahmen der Landschaftspflege und des Naturschutzes     oder

-       Existenzgründungen von Frauen                                            oder

-       Kulturprojekte von Vereinen, gemeinnützigen Institutionen oder Kulturbetrieben- und initiativen

umfassen und im Jahr 2017 umgesetzt werden sollen. Hierfür stehen insgesamt 205.000 € an Fördergeldern zur Verfügung. Bewerbungen müssen bis 30. Januar 2017 bei der LEADER-Geschäftsstelle eingereicht werden. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausbezahlt. Je nach Projektart gibt es einen festgelegten Fördersatz. Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass das Projekt im Aktionsgebiet liegt und in irgendeiner Weise zur weiteren Entwicklung der Region beiträgt. Auch darf es noch nicht begonnen worden sein. Für Maßnahmen aus den genannten Bereichen wird der nächste Projektaufruf erst wieder Ende 2017/ Anfang 2018 ausgeschrieben. Der nächste allgemeine Projektaufruf für Projekte z.B. im Tourismus, Grundversorgung, Integration, Existenzgründung- oder Erweiterung, Dorfgestaltung, Jugendprojekte oder kommunale Vorhaben wird wahrscheinlich wieder im Frühjahr 2017 veröffentlicht. Die Bewertung der eingereichten Bewerbungen und die Auswahl, welche Projekte gefördert werden können, fällt das Auswahlgremium des Vereins voraussichtlich in seiner Sitzung am 20. Februar 2017.

Um ausreichend Zeit für die Arbeit an den Anträgen zu haben und sicherzustellen, dass alle Angaben vorliegen, wird empfohlen bereits frühzeitig mit der LEADER Geschäftsstelle Kontakt aufzunehmen. Kommen Sie auf uns zu und wir loten gemeinsam aus, ob eine Idee grundsätzlich förderfähig ist! Weitere Informationen gibt es auf den Seiten des Projektaufrufes und die Bewerbungsunterlagen in unserem Downloadbereich.

Die LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal ist vom 27. bis einschließlich 30. Dezember 2016 geschlossen. Bitte beachten Sie auch die eingeschränkten Öffnungszeiten Anfang Januar, in denen wir vormittags von 08:00 bis 12:00 Uhr gern für Sie da sind. Sollten Sie eine Bewerbung im Rahmen des 4. Projektaufrufs für Vorhaben im Bereich der Landschaftspflege, Naturschutz, Kunst & Kultur oder "Frauen im Ländlichen Raum" planen und eine Beratung wünschen, kommen Sie  frühzeitig mit einem Terminwunsch auf uns zu. Nutzen Sie während unserer Abwesenheit auch die zusammengestellten Informationen auf unserer Internetseite unter "Förderung".

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Ihr Ansprechpartner:

Dorothee Wagner
Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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