LEADER-Restmittel

für sofort umsetzbare Projekte

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Das Regionalbudget

Grosses bewegen mit kleinen Projekten

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Wir suchen gute Ideen, mit dem Sie, Ihr Verein oder Ihre Organisation für die Menschen vor Ort im Kraichgau mehr Lebensqualität schaffen. Wenn ihnen dazu nur noch das Geld für die Umsetzung fehlt, können Sie im Jahr 2021 über die LEADER-Förderkulisse Zuschüsse in Höhe von 80 Prozent der Projektkosten erhalten.

Besonders geeignet ist das Regionalbudget für kleinere Bau-, Umbau- oder Ausstattungsmaßnahmen mit Gesamtausgaben zwischen 3.000 Euro und 20.000 Euro, von denen die Dorfgemeinschaft profitiert. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass Ihr Vorhaben im Jahr 2021 komplett umgesetzt werden kann, auf einen längeren Nutzungszeitraum angelegt ist (keine einmaligen Veranstaltungen) und Ihr Ort im LEADER-Gebiet Kraichgau liegt. Grundsätzlich müssen alle Projekte die langfristigen Entwicklungsziele der Region unterstützen, also z.B. Stärkung der Angebote für die Jugend und des Tourismus, Erhalt der Kulturlandschaft und Unterstützung des Ehrenamtes. Das Spektrum der geförderten Maßnahmen ist breit. Es können Spielplätze und Freizeitanlagen gefördert oder dörfliche Begegnungsorte geschaffen werden. Anschaffungen für die Kinder- und Jugendarbeit in Vereinen oder zur Erweiterung des Freizeitangebotes in den Dörfern können ebenso unterstützt werden. Auch die verbesserte Vermarktung von regionalen Produkten oder Investitionen für Dorfläden oder Gastronomie sind möglich. Die genaue Passgenauigkeit eines Projektes kann im Rahmen einer kostenlosen Förderberatung geklärt werden.

Die eingereichten Projektvorhaben werden von einem Auswahlgremium gesichtet, das diese nach regionalen Gesichtspunkten bewertet und auswählt. Diese Auswahl findet voraussichtlich im Januar 2021 statt, so dass in der Folge mit der Umsetzung gestartet werden kann. Bewerbungen für das Jahr 2021 werden noch bis zum 30.11.2020 entgegengenommen. Die Bewerbung erfolgt ganz einfach über das Bewerbungs-Onlineformular.

Die Marktscheune bereichert seit über zwei Jahren die Meckesheimer Ortsmitte mit ihrem Angebot aus Hofladen, Café, Treffpunkt und Eventort in der aufwendig umgebauten Scheune. Nun wurde die Vision sowie der unternehmerische Mut der Inhaberin Christina Müller belohnt und sie wurde aus Tausenden als eines von 27 LEADER-Förderprojekten aus dem gesamten Bundesgebiet für den Preis „Gemeinsam stark sein“ ausgewählt. LEADER ist ein europäisches Förderprogramm zur Stärkung des Ländlichen Raums. Der Preis zeichnet das beste deutsche LEADER-Projekt aus und wird alle zwei Jahre verliehen. Jedes Mal steht er unter einem neuen Motto, dieses Jahr ist es „Täglich gut versorgt“. Dass die Marktscheune zu einer guten Versorgung beiträgt, wissen die Kunden zu schätzen. Die breite Palette Obst und Gemüse, regionalen Produkte von vielen Landwirten und Produzenten aus der Region und das nachhaltige Sortiment macht den Hofladen zu einem beliebten Ziel für den Wocheneinkauf. Und dazu zählt bei vielen auch eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen oder ein Frühstück im Obergeschoss des alten Kuhstalles. Alles ist barrierefrei zu erreichen und ab und an finden auch noch Kulturevents und Kochkurse statt. Der Umbau der alten Scheune wurde im LEADER-Modul "Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum" mit Fördergeldern unterstützt. Auch der Businessplan ist bereits durch einen Workshop im Rahmen des gleichen Frauen-Förderprogrammes entstanden. Ein tolles Vorhaben einer Existenzgründerin, die ihr Herzensprojekt umgesetzt hat.

Ob die Marktscheune den begehrten Titel erhält, hängt nun allein von den Stimmen ab, die noch bis zum 01. November online abgegeben werden können. Die Wahl ist eine reine Publikumswahl und daher kommt es auf jeden Klick an. Das Projekt mit den meisten Voten gewinnt die Auszeichnung. Jeder kann nur einmal abstimmen (daher muss sich kurz registriert werden) und es muss dabei insgesamt drei Projekten (von den 27 Nominierten) eine Stimme gegeben werden. Zur Abstimmung gelangt man direkt hier: www.dvs-wettbewerb.de/marktscheune.

Die LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau drückt Christina Müller und ihrem Team die Daumen, dass möglichst viele Stimmen zusammenkommen und der Preis in den Kraichgau wandert!

Die Kinder in der Burggartenschule in Kraichtal können nun auch im Freien ihren Unterricht abhalten. Bereits seit Längerem wird an der Schule viel Wert auf Natur und Umweltbildung gelegt, in dem Blüh- und Bienengärten, Nisthäuser, Insektenhotels und ein Kräuter- und Gemüsegarten angelegt und eine kleine Streuobstwiese angepflanzt wurde. Den Kindern sollen die Prozesse in der Natur erlebbar gemacht werden um sie dadurch noch besser für die Zusammenhänge zwischen Flora und Fauna, Artenreichtum, Wetter und Ernährung zu sensibilisieren. Nun wurde mit Fördergeldern aus dem Regionalbudget eine maßgeschneiderte Holzsitzgruppe mit Tischen angeschafft, die im Schulgarten als Grünes Klassenzimmer dienen soll. Jeweils eine Klasse mit Kindern aus Oberöwisheim und Neuenbürg findet daran Platz um direkt bei den Bäumen und Gärten den Unterricht abzuhalten. Die Bank wurde so aufgestellt, dass der Baumbestand während der Schulzeiten ausreichend Schatten spendet. Der Verein Kraichtal Hilft e.V. hat den Eigenanteil der Kosten getragen und erhält Fördergelder in Höhe von 3.350 € für die Anschaffung. Bei Regen nahmen die Schulleiterin Frau Lurka und Frau Filsinger vom Verein Kraichtal Hilft e.V. das Förderschild entgegen.

Die Dreschgemeinschaft Dühren e.V. kann sich über ihren neuen Sanitärcontainer freuen. Gegenüber dem alten Tabakschuppen in Dühren stehen nun mehrere barrierefrei erreichbare Toiletten und eine Behindertentoilette in einem braunen Container. Schon lange hatte sich der Verein eine Lösung gewünscht, um den bis zu 3.000 Besuchern bei den äußerst beliebten Events wie dem historischen Erntetag jedes Jahr im August und dem Kartoffelfest im Oktober ein für alle problemlos erreichbares WC anbieten zu können. Der Verein nennt hunderte an alten Erntemaschinen aller Arten sein Eigen. Der Tabakschuppen wird im Untergeschoss als Raum für die Events genutzt sowie als Abstelllager der historischen Stücke, die bei den Festen im Einsatz sind oder gewartet werden. Im Obergeschoss gibt es zudem noch eine Ausstellung. Platz für Toiletten gab es hier nicht. Daher wurde eine Containerlösung ins Auge gefasst und konnte nun dank der Förderung aus dem Regionalbudget auch umgesetzt werden. Der Container erhält noch ein Dach, um auch bei Regen trockenen Fußes das stille Örtchen aufsuchen zu können. Dieses Jahr konnten beide Feste des Vereins leider nicht stattfinden, aber der Verein hofft auf Neuauflagen im Jahr 2021. Daneben sind die neuen Sanitäranlagen aber auch bei Besuchen von Schulklassen oder anderen Besuchergruppen nützlich und wichtig.

Calisthenics-Anlagen freuen sich immer größerer Beliebtheit, um an der frischen Luft Fitnessübungen zu machen und mit dem eigenen Körpergewicht Muskeltraining zu betreiben. Die modernisierte Neuauflage der Trimm-Dich Pfade gehört in den USA seit Jahrzehnten zum Ortsbild. Die Anlagen befinden sich im Gegensatz zu den abgelegenen Trimm-Dich Pfaden immer in den Ortskernen und muten eher wie ein Spielplatz aus Metall an. Schilder erklären die Übungen, die an den Geräten möglich sind. Dabei gibt es immer eine Anleitung für eine leichte Ausführung von Ungeübten und einer schweren Ausführung für trainierte Sportler. Diese reichen von Schulterübungen am Multifunktionsgerät bis zu einer Schrägbank für Bauchübungen oder einer Slackline zum Gleichgewichtstraining. Fallschutzplatten sollen vor Verletzungen schützen. In Deutschland werden in größeren Städten verstärkt Anlagen gebaut, der ländliche Raum konnte dieses Angebot bislang nur spärlich bieten. Nun sind die Anlagen auch im Kraichgau angekommen und stehen der Nutzung von Jung bis Alt offen. In der Ortsmitte in Angelbachtal wurde nach Ittlingen und Elsenz die dritte Anlage in Betrieb genommen.

Die Anlage hat 40.000 Euro gekostet, knapp die Hälfte davon wurde über das LEADER-Förderprogramm gefördert. Zur Einweihung im September kamen zahlreiche Gemeinderäte, Vertreter des Sportvereins und der Schule sowie die LEADER-Kraichgau Vorsitzende Sarina Pfründer. Sie erinnerte an die Herkunft der Idee für die Region: Bei einem Jugendforum in Eppingen Anfang 2017 wünschten sich Jugendliche solche Anlagen. Die Rathäuser in Angelbachtal, Eppingen, Ittlingen, Sulzfeld und Zaisenhausen nahmen die Idee auf und arbeiteten lokale Lösungen aus. In Angelbachtal scheint der Platz bei der Schule und dem Volleyballfeld in der Ortsmitte ideal, so kann die Anlage auch in den Sportunterricht eingebunden werden und sie ist für viele Michelfelder und Eichtersheimer gut erreichbar. Nachdem auch der Gemeinderat dem Bau zustimmte konnte losgelegt werden. Von nun an können alle Sportinteressierten ob Jung oder Alt die Geräte nutzen und sich kostenlos und an der frischen Luft fit halten.

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