Aktueller Projektaufruf - Reichen Sie jetzt Ihre Projektbewerbung ein!

vom 01. September bis 14. Dezember
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Start

Der Streu- und Wildobsthof Mitsch wurde im Jahr 2016 als erstes LEADER-Förderprojekt vom Auswahlgremium beschlossen. Nach einer ereignisreichen Antrags- und Bauphase läuft seit Frühjahr 2018 der Probebetrieb. Nun wurde die offizielle Einweihung unter Anwesenheit von Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, den Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz und Joachim Kößler, Vertretern des Landwirtschaftsamtes, von Erdgas Südwest, der Gemeinde, der Kreissparkasse Heilbronn und Mitgliedern des LEADER-Auswahlgremiums gefeiert. Die Gäste sprachen den Projektträgern ihre Anerkennung und Glückwünsche für die Umsetzung des Vorhabens aus.

„Das LEADER-Projekt der Familie Mitsch ist ein wichtiger Ansatz, um Früchte wieder in Wert zu setzen und ein tolles Aushängeschild für die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen“, so Minister Peter Hauk, der es als wundervollen Anlass würdigte, in Sulzfeld ein LEADER-Projekt einzuweihen.

Die Familie Mitsch pflegt zahlreiche Streuobstwiesen und erhält dadurch eine artenreiche Kulturlandschaft. Die nur für den Eigenbedarf leider unwirtschaftliche Bewirtschaftung drängt eine Wertschöpfungserhöhung durch die Selbstvermarktung auf. Ein Ziel ist die Stärkung des ökologischen Bewusstseins nicht erst an der Ladentheke. Gefördert wurde ein Gebäude für den Hofladen mit Café direkt angrenzend an den Streuobsterlebnispfad, in dem zugleich auch die Herstellung von Obstprodukten stattfindet sowie Nebenräume und notwendige Maschinen und Einrichtungen. Die Heizungsanlage, in der Schnittgut der Obstbäume und Sträucher verheizt wird, liefert zugleich Wärme für die Pasteurisierung der Fruchtsäfte. Ein Schaugarten dient für praktische Demonstrationen rund um Garten und Obst. Ein guter Teil der Gartenanlage wird als Spielfläche genutzt. Diese soll außer dem Kletterapfel als Start des Erlebnispfades noch einen Wasserspielbereich sowie einen Entdeckergarten enthalten. Im Hofladen werden neben den eigenen Erzeugnissen wie Frischobst, Obstsaft und Marmeladen auch Produkte anderer Hersteller aus der Region vertrieben. Der Hofladen ist von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

  • ImpressionenImpressionen
  • EingangsbereichEingangsbereich
  • EmpfangEmpfang
  • Familie_MitschFamilie Mitsch
  • Praesent_der_GemeindePräsent der Gemeinde Sulzfeld überreicht durch Sarina Pfründer

 

 

 

Von heute (01. September 2018) bis zum 14. Dezember läuft der mittlerweile achte Projektaufuf der LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau. Es können Vorhaben von Vereinen, Verbänden, Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen gefördert werden. Hierfür stehen 200.000 Euro zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass diese im Gebiet der LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau mit ihren 17 Mitgliedskommunen umgesetzt werden und das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau im Blick haben.  Der Aufruf richtet sich an Vorhaben, die in 2019 umgesetzt werden sollen.

Finanzielle Unterstützung wird vor allem bei Anfangsinvestitionen als Anschubfinanzierung geleistet. Bewerben können sich sowohl gewerbliche Vorhaben, wie Existenzgründungen, als auch gemeinnützige Vorhaben. Im Themenfeld „Innovative Maßnahmen für Frauen“ (IMF) beispielsweise besteht die Möglichkeit der Förderung von Existenzgründungen insbesondere von Frauen. Derartige Vorhaben können mit 50% bezuschusst werden. Aber auch außerhalb der Frauenförderung bestehen attraktive Fördersätze von bis zu 40% der Nettosumme für die Unterstützung von Existenzgründungen oder -erweiterungen. Für Projekte im Bereich der Landschaftspflegerichtlinie können Antragsteller Fördersätze von bis zu 95% erhalten. Hierunter fallen Vorhaben zum Zwecke des Naturschutzes, der Landschaftspflege und zur Erhaltung der Kulturlandschaft. Weitere zahlreiche Fördermöglichkeiten bestehen im Bereich „Kunst & Kultur“. Einzigartige Festivals, Kulturtage, oder gemeinnützige Theater-, Tanz- und Musicalproduktionen sowie ähnliche Veranstaltungen stehen hier im Fokus und werden mit einem Fördersatz von 40% unterstützt. Weitere Informationen auf den Seiten des Projektaufrufes.

Bei den vergangenen Auswahlrunden konnten bereits 25 Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 1.535.515,- € an Gelder der EU auf den Weg gebracht werden. Eine Übersicht über die bisher beschlossenen, vielfältigen Projekte ist hier einsehbar.

Zur Information und Antragseinreichung ist ein beratendes Erstgespräch mit dem Regionalmanagement zu führen. Interessierten Projektträgern wird daher dringend empfohlen, sich mit der LEADER-Geschäftsstelle in Verbindung zu setzen. Die Geschäftsstelle ist per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 07265/ 9120- 21 erreichbar.

Zahlreiche Radlerinnen und Radler nahmen am Sonntag, 12. August, an der Brunnenradtour durch die Kommunen Neckarbischofsheim, Helmstadt-Bargen, Reichartshausen, Neidenstein und Waibstadt teil. In diesem Rahmen und bei bestem Wetter fand dort die Einweihung neuer E-Bike-Ladestationen sowie zweier RadSERVICE-Stationen statt.

Die Tour startete am Vormittag mit 40 Teilnehmern am Rathaus in Neckarbischofsheim gemeinsam mit der Bürgermeisterin Tanja Grether und deren Amtskollegen aus der Brunnenregion. Am Treffpunkt konnte gleich die erste E-Bike-Ladestation begutachtet werden. Die sechs Gemeinden der Brunnenregion haben entlang eines 29 Kilometer langen, beschilderten „Brunnen-Tour“-Radwegs E-Bike-Ladestationen eingerichtet. Diese wurden an strategisch günstigen Plätzen entlang des Weges aufgestellt, die zu einer Rast einladen.

Die Stationen wurden mit LEADER-Fördergeldern aus zwei Gebietskulissen gefördert. Die LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau hat den Projektteil für die Gemarkung Waibstadt beschlossen, die restlichen fünf Kommunen liegen im Aktionsgebiet Neckartal-Odenwald. Eine E-Bike-Ladestation besteht aus drei abschließbaren Boxen mit jeweils zwei Stromanschlüssen, die jeder nutzen kann, der ein Ladegerät für seinen Akku mitführt. Die offzielle Übergabe der Förderschilder, die an den Stationen auf die Unterstützung durch die LEADER-Aktionsgruppe hinweisen, erfolgte in der Folgewoche.

In Reichartshausen lud die Gemeinde im Freibad zu einer kleinen Erfrischung ein. Hier wurde nicht nur ebenfalls eine E-Bike-Ladestation, sondern zusätzlich auch eine RadSERVICESTATION, die sich direkt daneben befindet, eingeweiht. Die „RadSERVICE-Stationen“, von denen mittlerweile 16 (von geplanten 31 im gesamten Rhein-Neckar-Kreis) in Betrieb sind, halten neben einer Luftpumpe für alle gängigen Ventile auch Werkzeug für kleine Ausbesserungen am Fahrrad bereit. Das Aufstellen der Stationen, die den Bürgerinnen und Bürgern dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung stehen, wird vom Landkreis gefördert. Wie praktisch diese Reparaturmöglichkeit ist, erfuhr beim Halt in Reichartshausen Bürgermeisterin Grether, als zu wenig Luft in einem Reifen war. Zusammen mit ihrem Waibstadter Kollegen Joachim Locher pumpte sie rasch und unkompliziert das Rad wieder auf.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es weiter über das herrliche Hügelland entlang zumeist autofreier Strecken mit einem kurzen Halt am Neidensteiner S-Bahnhof, der nun ebenfalls über eine neue E-Bike-Ladestation verfügt. Im Verlauf der Tour war der Tross auf stattliche 60 Personen angewachsen, die zur Mittagszeit in Waibstadt zum Käskuchenfest am Rathaus eintrafen, wo alle Teilnehmer der Tour einen Speise- und Getränkebon erhielten. Direkt am Rathaus weihte Bürgermeister Locher ebenfalls eine E-Bike-Ladestation sowie eine RadSERVICESTATION ein. Das einhellige Fazit der Tourteilnehmer lautete, dass es sich in der Brunnenregion wunderschön radeln lässt.

Beate Otto, Tourismusbeauftragte des Kreises, die die Tour begleitete, begrüßt die Installation der neuen Stationen in der Brunnenregion: „Damit wird der Service für Radlerinnen und Radler im östlichen Rhein-Neckar-Kreis erweitert. Ich lade alle Radbegeisterten dazu ein, die neuen Stationen auszuprobieren.“

Eine Karte mit allen Standorten der „RadSERVICE-Stationen“ im Landkreis gibt es unter www.deinefreizeit.com/freizeit/serviceangebote/radservicestationen.

Das LEADER-Auswahlgremium hat in seiner Sitzung am Mittwoch (25.07.2018) in Ittlingen insgesamt 398.000 Euro an EU-Fördermitteln für acht Projekte aus der Region mit einer Gesamtinvestitionssumme in Höhe von fast 1,6 Mio. Euro blockiert. Die Vorhaben haben sich im Wettbewerb um die Fördergelder durchgesetzt und können nun den Förderantrag bei den jeweils zuständigen Landesbehörden stellen. Für zwei weitere Vorhaben, die sich ebenfalls um die Förderung beworben haben, reichte das ausgeschriebene Förderbudget nicht mehr aus. Diese können sich aber bei einem der nächsten Förderaufrufe erneut bewerben. Die insgesamt 10 Vorhaben haben ihr Projekt während der Bewerbungsphase von April bis Juni bei der LEADER-Geschäftsstelle eingereicht. Die Bewerber stellten ihre Ideen am gestrigen Tag vor und warben für ihr Vorhaben. Das Auswahlgremium, bestehend aus 31 gewählten Repräsentanten aus der Region, beurteilte anschließend die Vorhaben und machte für acht Projekte den Weg für eine Förderung aus dem LEADER-Topf frei. „Die Attraktivität und die Möglichkeiten von LEADER haben sich mittlerweile herumgesprochen“, so die Vorsitzende Sarina Pfründer. „Somit hat das Auswahlgremium die wichtige Aufgabe zu schauen, welche Ideen den besten Beitrag zur Attraktivität des Kraichgaus leisten und die Region weiter voran bringen.“

Zuvor fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Trägervereins Regionalentwicklung Kraichgau statt. Dabei wurde turnusgemäß das Gremium des Auswahlausschusses neu besetzt. Die Vereinsmitglieder wählten 31 Personen aus ihrer Mitte, die in den nächsten drei Jahren die Bewertung der Förderbewerbungen vornehmen. Dabei repräsentiert das Gremium die Bevölkerung und Interessensgruppen des Kraichgaus, von jung bis alt sowie aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur, Architektur, Wirtschaft und Kommunen. Das neu gewählte Gremium machte sich sodann sofort an die Arbeit und begutachtete die Ideen.

Die neu ausgewählten Förderprojekte stammen aus allen drei Landkreisen der Förderregion und bilden eine breite Bandbreite der regionalen Entwicklung ab. Insgesamt werden nun 25 Projekte mit LEADER-Fördergeldern unterstützt. Die bisher ausgewählten Vorhaben sind hier gelistet. Wer Fragen zur LEADER-Förderung hat, kann sich jederzeit an die Geschäftsstelle von LEADER Kraichgau in Angelbachtal wenden.

In Kürnbach möchte ein privater Antragsteller eine Adventure-Golf-Anlage erbauen und so das Freizeitangebot für die Bewohner der Gemeinde und umliegenden Kommunen ausbauen. Freizeit-Adventure-Golf wird auf naturidentischen Kunstrasenbahnen mit Spielbahnen zwischen 8 und 30 Metern gespielt. Das Gelände hat Verformungen und die Bahnen sind mit Hindernissen ansprechend gestaltet. Das richtige Lesen dieser Verformungen und die Ballspiellänge sind die Herausforderungen in diesem Spiel. Die Region soll sich auch in der Gestaltung der Anlage wiederspiegeln.

Eine Waibstädter Schreinerei will im dortigen Gewerbegebiet ein „Senior interior Einrichtungshaus“ bauen. Das besondere Haus richtet sich an bewegungseingeschränkte Menschen und insbesondere Angehörige von pflegebedürftigen Personen und soll als Ausstellungs- und Kommunikationszentrum für altersgerechtes Wohnen dienen. Ziel des Vorhabens ist es, Mobiliar sowie sanitäre Einrichtungen zur Pflege unter einem Dach zu präsentieren. Direkt am Radweg gelegen ist auch eine Einkehrmöglichkeit mit Café geplant.

Die Orte Eschelbronn, Angelbachtal und Meckesheim bekommen bald ein modernes Verkehrsleitsystem. Mit der neuen Beschilderung sollen insbesondere die Gewerbebetriebe in den Ortschaften besser ausgewiesen werden und so auch für ortsfremde Besucher einfacher zu finden sein. Zwei der Gemeinden schaffen auch neue Ortseingangsschilder an. Die neue Beschilderung trägt zu einem besseren Ortsbild bei, da ein unkoordinierter Schilderwald bald der Vergangenheit angehört.

Vier Vorhaben haben das gleiche Ziel: Ein neues Freizeitangebot schaffen und zur Bewegungsmotivation der Bevölkerung beitragen. Jugendliche im Kraichgau hatten sich im Rahmen des LEADER-Prozesses Calisthenics-Anlagen gewünscht. Calisthenics ist eine Outdoor-Sportart mit einem kleinen Sportpark, in denen Menschen fernab von Fitnessstudios jederzeit und kostenlos aktiv werden können. An den Recks, Sprossenwänden, Barren und Klimmzugstangen kann nur mit Eigengewicht trainiert werden. In Ittlingen und Angelbachtal sollen die Anlagen in den Ortsmitten errichtet werden. Die Stadt Eppingen will eine Anlage am Elsenzer See aufbauen und Sulzfeld plant eine Anlage im Umfeld der Schule. Einige der Anlagen werden mit weiteren Geräten speziell für Jüngere oder Ältere erweitert, um die neuen Anlagen für alle attraktiv zu machen.

In Gemmingen wird die Innenausstattung des Gärtnerhauses zur Nutzung als Begegnungszentrum gefördert. Das Gärtnerhaus ist ein stark sanierungsbedürftiges, historisches Gebäude, das direkt am Gemminger Schlosspark und am Kraichgau-Radweg liegt. Das Untergeschoss wird barrierefrei ausgebaut und als Vereins- und Bürgersaal für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten ausgestattet. Die Sanierung des Gebäudes erfolgt über das Landessanierungsprogramm, die Inneneinrichtung wird nun im Rahmen des LEADER-Projektes umgesetzt. Damit kann dem alten Gemäuer eine neue Nutzung zugeführt werden.

 

  • AbstimmungAbstimmung
  • AuswahlaussschussAuswahlaussschuss
  • EingangsbereichEingangsbereich
  • EmpfangEmpfang
  • ProjekttraegerProjekttraeger
  • SitzungSitzung

 

 

 

Gestern traf sich der Vorstand des Regionalentwicklung Kraichgau e.V um die Bewerbungen zu sichten und eine Bewertungsempfehlung für das Auswahlgremium auszuarbeiten. Dabei kommt es auf Nuancen an, denn das ausgeschriebene Förderbudget von 400.000 Euro reicht nicht für alle aus. Uns erreichten 10 Bewerbungen, die ein Fördervolumen von mehr als das Doppelte der ausgeschriebenen Summe benötigen würden. Im transparenten Bewertungsverfahren werden daher die besten Ideen für die Region ermittelt und ein Ranking erstellt. Die Einladungen an die 33 Personen des Auswahlausschusses zur Sitzung am 25. Juli in Ittlingen wurden heute versandt. Dann fällt die Entscheidung, welche Projekte sich zukünftig LEADER-Projekt nennen dürfen. Wir freuen uns auf das Treffen!

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