Regionalbudget

für kleine Investitionen in der Region

bis 03. Januar 2022 bewerben!

Weitere Infos

Bewerbungsfrist für Ideen läuft bis 15. Januar 2022. Im Bereich Landschaftspflege/Naturschutz werden Maßnahmen gefördert, die den Erhalt unserer Kulturlandschaft und den Schutz unserer Natur im Auge haben. Dies können Ideen für unsere Streuobstwiesen, den Artenschutz oder die Umweltbildung sein. Hier stehen insgesamt 150.000 € zur Verteilung bereit. Die Förderinhalte können vielfältig sein: Es können Geräte zur Biotoppflege von Naturschutzorganisationen oder Landwirten gefördert werden, ebenso wie der Erhalt von Altbaumbeständen in einem größeren zusammenhängenden Streuobstgebiet. Naturnahe Anschaffungen für den Lernort Bauernhof können im Bildungsbereich gefördert werden. Auch konkrete Projekte zur Stärkung der Biodiversität werden unterstützt. Speziell für Unternehmen ist im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege eine Verbindung mit dem vom NABU Baden-Württemberg unterstützten Programm „UnternehmensNatur - Wir bringen Firmengelände zum Erblühen“ möglich. Nach einer kostenfreien Beratung können Umsetzungsmaßnahmen über Fördergelder mitfinanziert werden. Je nach Art des Vorhaben und des Antragstellers können zwischen 30 und 95% der Kosten übernommen werden.

Im Förderbereich Kunst/Kultur können Kulturvereine oder andere Kulturbetriebe Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Festivals, Theateraufführungen und Kunstausstellungen im Ländlichen Raum mit bis zu 10.000 € unterstützt bekommen, sofern diese im Jahr 2022 umgesetzt werden und keine wirtschaftliche Ausrichtung haben. Antragsteller muss ein Kunstverein oder ein im Kunstbetrieb tätiges Unternehmen sein. Kommunen oder andere Vereine sind nicht antragsberechtigt. Durch das Förderprogramm können bis zu 40% der anfallenden Kosten für Technik, Gagen oder Werbung übernommen werden.

Auch im Förderprogramm „Regionalbudget“ für Kleinstprojekte von Vereinen, Kommunen oder Unternehmen, die nicht mehr kosten als 20.000 €, können Bewerbungen noch bis zum 03.01.2022 über www.kraichgau-gestalte-mit.de eingereicht werden. Der Schwerpunkt der Förderung liegt hier im Bereich Dorfentwicklung und Dorfleben, Grundversorgung sowie Naherholung und Freizeitangebote.

Bis Mitte Oktober konnten Bewerbungen um LEADER-Fördergelder eingereicht werden. Alle eingegangenen Unterlagen wurden in den letzten Wochen gesichtet. Gestern (15.11.2021) entschied das Auswahlgremium der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Regionalentwicklung Kraichgau e.V.“, an welche Ideen das von EU und Land zur Verfügung gestellte Förderbudget verteilt wird. Die Hälfte der Mitglieder des Gremiums versammelte sich im Sinsheimer Ratssaal , die andere Hälfte schaltete sich online zur Sitzung. Gemeinsam wurde beraten und diskutiert. Drei Freizeitangebote konnten sich im Förderwettbewerb durchsetzen und erhalten eine finanzielle Unterstützung zur Umsetzung.

Parkour Anlage im Bürgerpark Mühlbach: Parkour ist eine relativ junge Sportart und bezeichnet eine Fortbewegungsart. Es wird versucht, Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden, wie man es aus James Bond Filmen kennt. In Mühlbach gibt es seit 2016 einen wöchentliches Training für Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch den Verein Parkour Eppingen e.V.. Eine spezielle Trainingsanlage fehlt jedoch, dafür musste bislang weit gefahren werden. Der Verein will im Bürgerpark eine öffentlich zugängliche Parkouranlage bauen. Die Stadt stellt die Fläche zur Verfügung, die Investition wird durch den Verein gestemmt. Dieser kann dafür nun Fördergelder in Höhe von nahezu 44.000 € beantragen.

Umbau der Empore im Sparkassenpark Sulzfeld: Der Turnverein Sulzfeld bietet mit seinen 16 Abteilungen ein Sportprogramm für Babys bis zum Seniorenalter. Er betreibt mit dem Sparkassenpark eine eigene Halle mit einer Empore, die derzeit aus Brandschutzgründen nur als Lagerraum genutzt wird. Diese Empore soll umgebaut werden, damit sie als Zuschauerraum sowie einen separaten Gymnastikraum verwendet werden kann. Beides ist notwendig, um die vielfältigen Sportangebote weiterhin anzubieten und ausbauen zu können. Für den Umbau wurden ca. 34.000 € eingeplant, die der TV Sulzfeld nun abrufen kann.

Spielplatz auf der Burg Steinsberg: Die Stadt Sinsheim plant am nördlichen Fuße der Burg, auf dem ehemaligen Minigolfplatzes, einen großen Erlebnisspielplatz für alle Altersgruppen und zehn verschiedenen Erlebnisbereichen zu bauen. Die Gestaltung soll sich an das Thema „Ritterburg“ anlehnen und Märchen, Burg und Waldelemente beinhalten. Der Themenspielplatz soll den Burgbesuch des "Kompass des Kraichgaus" von Familien mit Kindern noch erlebnisreicher machen. Für dieses Vorhaben werden insgesamt ca. 305.000 € an Fördergeldern eingeplant.  

Die ausgewählten Projekte können nun einen Förderantrag bei den Landesbehörden stellen. Weitere Bewerbungen konnten nicht berücksichtigt werden, da diese in der Bewertungs-Rangliste hinter den drei beschriebenen Vorhaben eingeordnet wurden und die zur Verfügung stehenden Fördergelder nicht mehr ausreichten.

Ein Sonderaufruf im Förderprogramm LEADER wird heute (16.11.2021) veröffentlicht. Bis zum 15. Januar 2022 können sich Vorhaben aus den Bereichen Landschaftspflege/Naturschutz und Kunst/Kultur bewerben. Im Bereich Landschaftspflege werden Maßnahmen gefördert, die den Erhalt unserer Kulturlandschaft und den Schutz unserer Natur im Auge haben. Dies können Ideen für unsere Streuobstwiesen, den Artenschutz oder die Umweltbildung sein. Hier stehen insgesamt 150.000 € zur Verteilung bereit. Im Förderbereich Kunst/Kultur können Kulturvereine oder andere Kulturbetriebe Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen im Ländlichen Raum mit bis zu 10.000 € unterstützt bekommen, sofern diese im Jahr 2022 umgesetzt werden. Bewerbungen für investive Vorhaben- wie die Sportanlagen oder der Spielplatz- sind zunächst nicht mehr möglich. Die Gelder hierfür sind aufgebraucht.

Die LEADER Aktionsgruppe veröffentlichte in den letzten sechs Jahren in regelmäßigen Abständen Projektaufrufe, in deren Zeitraum sich Vorhaben um eine Förderung bewerben konnten. Insgesamt werden 52 Projekte im Kraichgau durch LEADER finanziell unterstützt. Alle Förderprojekte finden sich unter https://www.kraichgau-gestalte-mit.de/projekte-leader.

Im Förderprogramm „Regionalbudget“ für Kleinstprojekte von Vereinen, Kommunen oder Unternehmen, die nicht mehr kosten als 20.000 € und im Jahr 2022 umgesetzt werden sollen, können Bewerbungen bis zum 03.01.2022 über www.kraichgau-gestalte-mit.de eingereicht werden.

Am Montag, den 15.11.2021 findet eine Sitzung des Auswahlausschusses der LEADER-Aktionsgruppe in Sinsheim statt. Dabei werden die Bewerbungen aus dem 15. Projektaufruf gesichtet, vorgestellt und anschließend bewertet. So wird entschieden, welches der eingereichten Vorhabensideen zur Förderung ausgewählt wird und einen offziellen Antrag bei den Landesstellen einreichen darf.

Die Sitzung ist wie immer öffentlich. Aufgrund des Infektionsgeschehens werden interessierte Besucher gebeten, sich vor der Sitzung bei der LEADER-Geschäftsstelle anzumelden und Ihre Kontaktdaten anzugeben. Spontane Besucher können nur im sehr begrenzten Umfang zugelassen werden.

Wir freuen uns auf die Sitzung und werden im Anschluss die Ergebnisse und Entscheidungen des Gremiums an dieser Stelle veröffentlichen.

Minister Peter Hauk MdL: „Es gibt kein anderes Regionalentwicklungsprogramm im Land, das den Regionen vor Ort mehr Möglichkeiten zur Gestaltung und Weiterentwicklung bietet.“

Mitte November gab Minister Peter Hauk den virtuellen Startschuss für die anstehende Bewerbungsphase. Vor ca. 115 online zugeschalteten Zuschauenden aus ganz Baden-Württemberg wurde der Ausschreibungstext vorgestellt, darunter auch einige aus dem Kraichgau. Damit liegen nun die Rahmenbedingungen vor, nach denen sich die Regionen bewerben können. Die Bewerbung in Form eines regionalen Entwicklungskonzeptes muss bis zum 22. Juli 2022 in Stuttgart eingereicht werden.

Mehr als 20 Regionen im Land haben bereits ihr Interesse bekundet, sich für die kommende Förderperiode mit einem regionalen Entwicklungskonzept als LEADER-Aktionsgruppe zu bewerben. Die im Wettbewerbsverfahren ausgewählten Regionen können sich dann ab 2023 über einen Fördermitteletat zwischen 2,3 und 2,8 Millionen Euro EU-Mittel freuen. Insgesamt stehen 46 Millionen Euro aus Mitteln der EU zur Verfügung. Hinzukommen bis zu 20 bis 25 Mio. Euro aus Landesmitteln, wie das Ministerium in einer Pressemitteilung bekannt machte.

Die lokale Aktionsgruppe (LAG) Kraichgau hat die Hausaufgaben bereits gemacht: Alle 17 Kommunen der Gebietskulisse haben mit Ihren Gremien entschieden, eine Bewerbung zu unterstützen. Fünf weitere Kommunen wollen sich mit Ihren Ortsteilen der Gebietskulisse anschließen und haben hierfür die Zustimmung der Gemeinderäte. Nun geht es daran, gemeinsam das Entwicklungskonzept auszuarbeiten. Begonnen wurde bereits im September: Beim Tomorrow Camp arbeiteten Kraichgauerinnen und Kraichgauer zwei Tage eine gemeinsame Vision für unsere Region im Jahr 2035 aus. In Folge-Workshops werden diese Visionen mit konkreten Zielwerten für die anstehende LEADER-Phase bis 2027 untermauert. Parallel wird der Ist-Zustand mit einer Strukturdatenanalyse erhoben, sowie die Region mittels einer Stärken-Schwächen-Betrachtung einer Tiefenanalyse unterzogen.

Im Mittelpunkt der LEADER-Förderung stehen Vorhaben, die die interkommunale Zusammenarbeit und den Tourismus stärken. Darüber hinaus sollen Antworten auf aktuelle Herausforderungen, wie etwa den demografischen Wandel, Nahversorgung und Ressourcenschutz, entwickelt und erprobt werden. „LEADER soll künftig mehr als bisher auch einen aktiven Beitrag zur Umsetzung des Europäischen Green Deal leisten“, so Hauk im Rahmen der Sitzung. Die Regionen werden ermutigt sich bei ihren regionalen Entwicklungsstrategien mit aktuellen Fragen auseinanderzusetzen, innovative und kreative Strategien zu entwickeln sowie Neues zu erproben. „Wir haben jetzt die Chance, mit neuen Ideen die Voraussetzungen für eine sorgfältige Weiterentwicklung zu schaffen. Ziel ist es, mit den bereitgestellten Mitteln erhebliche positive Veränderungen für die jeweilige Region zu bewirken“, so Minister Hauk in der Pressemitteilung.

Diesen Ball nimmt die Vorsitzende von LEADER-Kraichgau, Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer, gern auf: „Wir wollen über vier Landkreisgrenzen hinweg vernetzend agieren und den Kraichgau weiter aktiv gestalten. LEADER kann und soll uns helfen Ideen zu verwirklichen, um in den kleinen Dörfern, Städten und Gemeinden im ländlichen Kraichgau die bestmögliche Lebensqualität zu bieten. Wichtig ist uns auch, dabei die Besonderheit des ländlichen Lebens nicht aus den Augen zu verlieren. Wir stellen uns gern dem Wettbewerb und sind uns sicher, gemeinsam mit ganz vielen Mitmachenden ein zukunftsweisendes und überzeugendes Entwicklungskonzept zu erarbeiten.“

Dank der LEADER Förderung konnten in den vergangenen sechs Jahren fast 50 Projekte im Kraichgau finanziell unterstützt werden. Alle Förderprojekte finden sich unter https://www.kraichgau-gestalte-mit.de/projekte-leader.

Die Pressemitteilung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz mit dem Statement von Minister Peter Hauk MdL und weitere Informationen zu LEADER in Baden-Württemberg sind auf der Internetseite unter www.mlr-bw.de/LEADER abrufbar.

Ihr Verein oder Ihre Organisation will etwas für die Menschen im Kraichgau bewegen? Über die LEADER-Förderkulisse Kraichgau können Sie einen Zuschuss für Ihr Projekt  erhalten.

Das Förderprogramm „Regionalbudget“ gibt kleinen Vorhaben im Kraichgau die Chance auf eine Umsetzung. Projekte, deren Kosten zwischen 3.000 und 20.000 Euro liegen, können sich um einen Zuschuss aus dem Fördertopf für das Jahr 2022 bewerben, maximal 16.000 Euro je Förderprojekt. Das Regionalbudget wird aus einem Bund-Landesprogramm zur Förderung des ländlichen Raums finanziert. Der Verein kann über das Gesamtbudget in Höhe von 200.000 Euro verfügen und trifft die Auswahl, was mit diesen Geldern gefördert wird. Hierzu wurde ein Bewertungsausschuss eingerichtet, dem 32 Kraichgauerinnen und Kraichgauer angehören. Bewerbungen für das Regionalbudget werden über das elektronische Bewerbungsformular unter https://www.kraichgau-gestalte-mit.de/regionalbudget entgegen genommen. Einsendeschluss für die Förderideen ist der 03. Januar 2022!

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass das Vorhaben im Jahr 2022 komplett umgesetzt werden kann, auf einen längeren Nutzungszeitraum angelegt ist (keine einmaligen Veranstaltungen) und der Umsetzungsort im LEADER-Gebiet Kraichgau liegt. Der Schwerpunkt der Förderung liegt im Bereich Dorfentwicklung und Dorfleben, Grundversorgung sowie Naherholung und Freizeitangebote. Grundsätzlich müssen alle Projekte die langfristigen Entwicklungsziele der Region unterstützen. Das Spektrum förderfähiger Maßnahmen ist breit: Etwa der Bau von Spielplätzen und Freizeitanlagen oder die Einrichtung dörflicher Begegnungsorte, Anschaffungen für die Kinder- und Jugendarbeit in Vereinen oder zur Erweiterung des Freizeitangebotes in den Dörfern. Auch die verbesserte Vermarktung von regionalen Produkten oder Investitionen für Dorfläden oder Gastronomie sind möglich. Die Passgenauigkeit eines Projektes kann im Rahmen einer kostenlosen Förderberatung durch unsere Geschäftsstelle in Angelbachtal geklärt werden.

In den letzten drei Jahren wurden bereits 49 Projekte im Kraichgau mit Fördergeldern aus dem Regionalbudget unterstützt. Darunter viele Vereine und ehrenamtliche Initiativen. Alle Projekte von Oberderdingen bis Meckesheim und Kraichtal bis Gemmingen werden unter https://www.kraichgau-gestalte-mit.de/projekte/regionalbudget vorgestellt.

Der Verein Regionalentwicklung Kraichgau e.V. verwaltet neben dem Regionalbudget noch das LEADER-Förderprogramm. Bis zum 18. Oktober 2021 sind in diesem EU-Förderprogramm Bewerbungen möglich. Das Förderprogramm LEADER ist im Gegensatz zum Regionalbudget für größere Investitionen gedacht. Hier stehen weitere 330.000 Euro zur Verteilung bereit.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen unter www.kraichgau-gestalte-mit.de. Wer einen Beratungstermin vereinbaren möchte, um zu klären, ob das Projekt zur Förderung zulässig ist, findet dort auch den direkten Kontakt zu unserer LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal.

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Dorothee Wagner
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Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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