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bis 28. Oktober bewerben!

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Der Verein Regionalentwicklung Kraichgau e.V. begleitet seit 2015 das Förderprogramm LEADER der Europäischen Union und unterstützt die Entwicklung der Region. LEADER steht für Vernetzung und Entwicklung ländlicher Räume. Der Verein verwaltet die Fördergelder und reicht diese an private und kommunale Projektträger weiter. Die Gebietskulisse umfasst 17 Kommunen aus dem Kreis Heilbronn, dem Kreis Karlsruhe und dem Rhein-Neckar-Kreis. Zur Abwicklung der Aufgaben ist ein hauptamtliches Regionalmanagement eingerichtet. Sitz der Geschäftsstelle ist Angelbachtal.

Regionalentwicklung Kraichgau e.V. sucht für diese interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit zur Unterstützung der hauptamtlichen Geschäftsführerin zum 01. November 2019 oder später eine

MITARBEITERIN/ MITARBEITER DER GESCHÄFTSSTELLE in Teilzeit (50 %) (m/w/d)

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

  • Administrative Aufgaben in der Geschäftsstelle sowie Vereinsbuchhaltung
  • Öffentlichkeitsarbeit (Pflege des Internetauftrittes und Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken, Pressearbeit)
  • Veranstaltungsmanagement (Organisatorische Vor- und Nachbereitung der Sitzungen, Mitgliederversammlungen bzw. Arbeitsgruppen sowie Vorbereitung von öffentlichen Veranstaltungen, Anfertigen von Sitzungsprotokollen, Teilnahme an den Sitzungen)
  • Mitgliedsmanagement des Vereins
  • Erfassen und Aufbereiten projektbezogener Daten und Informationen, Pflege der Projektdatenbank
  • Zusammenarbeit mit den Bewilligungsbehörden
  • Persönliche und telefonische Betreuung von Antragstellern und Projektträgern

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung bzw. als Wirtschaftsassistenz oder Verwaltungsfachausbildung
  • Anwendungskenntnisse im Bereich Buchhaltung/ Finanzwesen und Microsoft Office
  • Sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit sowie ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit
  • Selbständiges und Teamorientiertes Arbeiten
  • Kenntnisse im Bereich der Gestaltung von Joomla! Webseiten und Grafikprogrammen wünschenswert
  • Kenntnisse der Region Kraichgau und Interesse an Regionalthemen hilfreich
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten, insbesondere Teilnahme an Sitzungen in den Abendstunden
  • Führerschein und die Bereitschaft, sofern vorhanden, den eigenen PKW zu Dienstzwecken einzusetzen

 

Die Arbeitszeit und Vergütung erfolgt in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in Entgeldgruppe EG8 TvöD. Die Eingruppierung nach EG8 TVöD erfolgt bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen entsprechend der Entgeltordnung. Die Stelle ist aufgrund der zugrundeliegenden Finanzierung bis Mitte 2022 befristet. Eine Fortführung des Beschäftigungsverhältnisses wird angestrebt. Schwerbehinderte Bewerber/-innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei Dorothee Wagner, Geschäftsführung Regionalentwicklung Kraichgau e.V., Telefon 07265/  9120- 21.

Haben Sie Interesse? Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf übersenden Sie bitte elektronisch oder in Papierform bis spätestens 15.10.2019 an die LEADER Geschäftsstelle, Regionalentwicklung Kraichgau e.V., Schlossstr. 1, 74918 Angelbachtal bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Claudia Kohm aus Sulzfeld ist Pferdebegeistert. Bereits seit einiger Zeit betreibt sie mit ihren eigenen Pferden eine Kinderreitschule. Die Wartelisten für die Angebote waren lang und zudem war das Angebot sehr wetterabhängig. Ein wirtschaftlicher Betrieb war nicht möglich. Es gab keine Reithalle, keine sanitären Anlagen und das Angebot musste mit weiteren Pferden ausgebaut werden. Claudia Kohm wollte ihr Hobby zum Beruf machen und bewarb sich um Fördermittel aus dem LEADER-Programm. Das Programm unterstützt Existenzgründungen von Frauen, in dem Teile der Kosten für die Startinvestitionen übernommen werden. Dieser Förderbereich von LEADER nennt sich „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“, kurz IMF. Die Anfangsinvestitionen waren der Bau einer Reit- und Aktionshalle, eines Theorieraums, eines Pferdeklassenzimmers und einer Sattelkammer als Praxisraum. Besonderen Wert bei dem Betrieb der Reitschule legt Claudia Kohm vor allem auf soziale Aspekte. Kinder und Jugendliche sollen davon profitieren, die aufgrund finanzieller oder anderer Beeinträchtigung keinen Zugang zum Umgang mit Pferden hätten. Die Reitschule wird nach Hippolini umgesetzt. Hippolini ist ein spezielles Lizenz- und Qualifizierungsprogramm und steht für pädagogisches Reiten. Ein großer Teil des Konzeptes ist die Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Tier und Mensch. Neben Pferd und Sattel kommen auch Spielsachen, Videovorführungen, Bücher, Malstifte und Zeichenblöcke zum Einsatz. Dabei steht auch der ländliche Raum und das besondere Verhältnis zu Tieren im Vordergrund.

Das LEADER-Auswahlgremium befürwortete das Vorhaben und erkannte an, dass mit dem Vorhaben ein neues Freizeitangebot in Sulzfeld geschaffen wird und Kinder und Jugendliche an Tiere und deren Haltung herangeführt werden. Das Grundstück liegt an einem Wanderweg. An Sonntagen soll Kaffee und Kuchen angeboten werden, in der kalten Jahreszeit Glühwein. Damit würden auch die örtlichen Bäckereien mit neuen Absatzmöglichkeiten unterstützt. Auch dies erkannte das Auswahlgremium an.

Nach längerer Planungs- und Bauzeit wurde der Reiterhof mittlerweile fertiggestellt. Ende Mai zogen die Ponys ein, auch Missy und Carry unterstützen Claudia Kohm jetzt als tierische Mitarbeiter. Die Halle wird bereits rege genutzt, unter anderem mit einem Pony-Führerschein im Sommerferienprogramm. Sulzfelds Bürgermeisterin und Vorsitzende des LEADER-Vereins, Sarina Pfründer, nahm dies zum Anlass für einen Besuch und übergab die Förderplakette. Diese macht nun am Eingang auf die finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union und das Land aufmerksam.

 

 

Neue Schilder an den Ortseingängen von Angelbachtal heißen den Besucher in der Gemeinde willkommen. Die Schilder sind die ersten, die im Rahmen des interkommunalen Projektes „Verkehrsleitsystem Eschelbronn, Angelbachtal und Meckesheim“ aufgestellt wurden. Gemeinsam haben die Gemeinden ein zeitgemäßes  Schilderkonzept entwickelt. Die Gemeinde Eschelbronn hat die Koordinierung und Federführung des Beschilderungsprojekte übernommen. In Angelbachtal wurden die besagten Begrüßungsschilder aufgestellt sowie die Gewerbegebiete ausgeschildert. In Eschelbronn werden die Schilder in den nächsten Wochen installiert. Dort werden ebenfalls die Ortseingänge aufgewertet sowie im ganzen Ort Schilder zur Besucherlenkung aufgebaut. In Meckesheim dienen die Schilder vor allem zur Verkehrslenkung im Bereich der Gewerbegebiete. An den Begrüßungsschildern der Orte können zudem der Besucher auch auf kommende Ereignisse, wie z.B. Feste im Ort hingewiesen werden und so ein weiterer Werbeeffekt für die Angebote der Gemeinde erzielt werden. Bei der bisherigen Ortsbeschilderung in Eschelbronn, Meckesheim und Angelbachtal musste eine Verbesserung geschaffen werden. Insbesondere in Eschelbronn gab es großen Handlungsbedarf: Im Lauf der Jahre haben diverse Einrichtungen, Vereine und Betriebe eine eigene Beschilderung hergestellt. Es entstand ein unansehlicher Schilderwald. Durch die neuen Schilder finden sich auswärtige Besucher nun besser zurecht und soll zugleich für die drei Gemeinden eine qualitativ ansprechende "Visitenkarte" sein. Da die Ausgangssituationen in den Gemeinden durchaus unterschiedlich waren, wurde im Rahmen eines LEADER-Projektes ein klar nachvollziehbares und eindeutiges Beschilderungssystem beschafft, dass jeder Gemeinde gerecht wurde.

Der Wunsch nach einer neuen Beschilderung existierte in allen Gemeinden schon seit langer Zeit, insbesondere die Bevölkerung hat sich dafür immer wieder eingesetzt. Die Projektidee scheiterte bisher immer an den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden. Nun konnte das Vorhaben gemeinsam als LEADER-Projekt verwirklicht werden.  Das Förderprogramm gibt einen Zuschuss von 60% zu den Nettokosten, insgesamt ca. 38.000 €. Die Schilder sind aus Aluminium und sollen der Witterung gut standhalten.

 

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Am heutigen Donnerstag (01.08.2019) startet die letzte Bewerbungsphase um LEADER-Fördermittel. Bis zum 28. Oktober können Interessierte Bewerbungen einreichen. Mit diesem Aufruf werden die letzten Mittel verteilt, die noch verfügbar sind: 350.000 Euro. Im Topf waren insgesamt 2,825 Mio. Euro, die seit 2015 an tolle Ideen aus dem Kraichgau weitergereicht wurden, um unsere Region lebens- und liebenswert zu gestalten. Die Gelder werden in einem Wettbewerbsverfahren ausgegeben. Alle Bewerber stellen sich der Bewertung des Auswahlgremiums, das mit fachkundigen Blick die einzelnen Aspekte der Vorhaben hinsichtlich ihrer Neuartigkeit, Nachhaltigkeit oder die regionalen Auswirkungen beurteilt. Ideen, die sich durchsetzen können sich über einen saftigen Zuschuss zu Ihren Investitionen freuen: Zwischen 40 und 60% der Kosten werden dann von LEADER getragen. Die Bandbreite der Fördermöglichkeiten ist groß: von gewerblichen Projekten wie Existenzgründungen über Naturschutzmaßnahmen oder Kulturveranstaltungen. Viele Ideen können unterstützt werden. Die Bewerbungen müssen bei der LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal eingereicht werden und mindestens folgende Unterlagen enthalten: Bewerbungsformular, Kostenberechnung auf Basis von Angeboten, alle Genehmigungen (können ggf. bis Januar nachgereicht werden) und eine gesicherte Finanzierung des Eigenanteils (z.B. durch eine Bestätigung der Bank). Alle Unterlagen und Informationen auf den Seiten des Projektaufrufs.

Das LEADER-Auswahlgremium hat in seiner Sitzung am Donnerstag (25.07.2019) in Malsch bei hochsommerlichen Temperaturen vier neue LEADER- Förderprojekte für eine finanzielle Unterstützung ausgewählt. Fast 470.000 € an Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes stellt die die Region zur Verfügung. Den Vorhaben wurde vom Auswahlgremium ein regionales Interesse bescheinigt und daher können die Ideengeber nun den Förderantrag bei den jeweils zuständigen Landesbehörden stellen:

Ein Reiterhof in Eppingen-Elsenz braucht eine Reithalle. Momentan sind Reiter und Pferd wetter- und tageslichtabhängig. In den Wintermonaten können sehr wenig Kurse angeboten werden, zudem ist die Erschließung weiterer Einkommensquellen im Zusammenhang mit der Pferdehaltung notwendig. Durch soziale Projekte soll allen Kindern ein Zugang zum Pferd und zur Natur ermöglicht werden. Die Maßnahme soll aber auch dem Umwelt- und Ressourcenschutz Rechnung tragen. Naturpädagogische Veranstaltungen und ein lebendiges Klassenzimmer sollen verstärkt angeboten werden. Diese unabhängig vom Pferd geplanten Veranstaltungen sollen naturnahe Bildung vermitteln, die durch die neuen Lernräume vor Ort möglich werden.
Der Mühlenhof der Mühle Kolb in Zuzenhausen ist das Herz des Geländes. Dieser soll mit Hilfe der Fördermittel komplett neu gestaltet und saniert werden, so dass langfristig auch weitere Teile der Mühle mit Leben gefüllt werden können. Sowohl eine zeitgemäße Grundversorgung der Gebäude als auch neues Pflaster, eine neue Bepflanzung und ein neues energiesparendes Beleuchtungskonzept gehören zum Projektinhalt. Stolperfallen sollen der Vergangenheit angehören. Die Mühlenhofsanierung dient in erster Linie der Erhaltung des Mühlenanwesens und dessen Charme. Zukünftig sollen die Besucher im attraktiven Hof verweilen, wo Natur auf Handwerk und Geschichte trifft.
Vor zwei Jahren wurde der Schulhof in Malsch nach 40 Jahren erneuert. Leider hat das Geld bei der Sanierung nicht für eine Klettermöglichkeit ausgereicht, die sich die Kinder aber dringend wünschen. Daher will sich der Förderverein der Schule dem Wunsch der Kinder annehmen und eine vorhandene, triste Betonwand durch eine Boulderwand spürbar aufwerten und zugleich nutzbar machen. Die Wand soll aus 40 Griffen und 34 Fußtritten bestehen und mit einem Wandbild die Aufenthaltsqualität für die Schul- und Hortkinder auch außerhalb der Schulzeiten steigern.
Die Evangelische Kirchengemeinde Odenheim möchte einen neuen Kirchturm erstellen, der die Besonderheit hat, dass man als Kirchenbesucher die läutenden Glocken in Augenhöhe betrachten kann. Die Glockenstube soll rundherum verglast sein und ist unten im Turm untergebracht. Durch die moderne Architektur ist gewährleistet, dass der Schall der Glocken wie bei anderen Kirchtürmen überall hörbar ist. Um den Kirchturm zugänglich zu machen, muss der Kirchenvorplatz mitgestaltet werden und soll somit auch ein Ort der Begegnung sein, wo man Platz nehmen und den Glocken lauschen kann.

Weitere Interessenten für die Fördermittel müssen sich beeilen: Am Donnerstag startet die letzte Vergaberunde! Bis zum 28. Oktober werden die Bewerbungen von der LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal entgegen genommen, danach sind mindestens bis zum Jahr 2022 keine weiteren Bewerbungen mehr möglich. Im Topf sind noch 350.000 €, die an tolle Ideen aus der Region verteilt werden sollen. Eingereicht werden können Ideen, die in irgendeiner Weise zu einem lebendigen und lebenswerten Kraichgau beitragen. Dies können Vorhaben aus den Bereichen Tourismus, Landschaftspflege, Existenzgründungen oder Kultur- und Freizeitgestaltung sein. Durch das Förderprogramm LEADER können zumeist zwischen 40 und 60% der Kosten übernommen werden. Der Rest ist selbst zu finanzieren. Die eingereichten Ideen müssen bereits fertig geplant sein, Genehmigungen müssen sofern notwendig bis Februar 2020 vorliegen. Mit der Bewerbung müssen Kostenangebote eingereicht werden.

Alle Bewerbungen werden vom Auswahlgremium gesichtet. Das Auswahlgremium besteht aus 31 gewählten Repräsentanten aus der Region, die die Bevölkerung und Interessensgruppen des Kraichgaus wiederspiegeln: von jung bis alt sowie aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur, Architektur, Wirtschaft und Kommunen. Insgesamt werden bislang 32 Projekte mit LEADER-Fördergeldern unterstützt. Die bisher ausgewählten Vorhaben sind auf der Internetseite www.kraichgau-gestalte-mit.de gelistet.

Die Förderung wird in der Region durch den Verein Regionalentwicklung Kraichgau e.V. abgewickelt. Dieser hat von der EU und dem Land die Hoheit über die Auswahl der Förderprojekte erhalten. Im Rahmen der ebenfalls am Donnerstag abgehaltenen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Vorsitzende ist weiterhin Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer. Unterstützt wird sie durch die stellvertretenden Vorsitzenden Frank Werner (Bürgermeister Angelbachtal), Hans-Jürgen Moos sowie die Beisitzer Sibylle Würfel (Bürgermeisterin Malsch), Hans-Jürgen Langguth (Steuerberater), Alexander Becker (Journalist) und Anke Schellenberger (Initiativkreis Energie Kraichgau e.V.).

 

  • Pfruender_VorsitzendeRegionalentwicklungKraichgau_KleinPfruender_VorsitzendeRegionalentwicklungKraichgau_Klein
  • Vorstand_RegionalentwicklungKraichgau_kleinVorstand_RegionalentwicklungKraichgau_klein

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Dorothee Wagner
Geschäftsführung
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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