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Wie können Winzer ihr Profil weiter schärfen? Wie können neue Kunden gewonnen werden? Was kann ein Architekt dazu beitragen? Diese Fragen standGaulen im Mittelpunkt des Themenabends „Wein und Baukultur“ am Donnerstag in Angelbachtal. Eingeladen hatte der LEADER-Verein und die Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammerbezirk Karlsruhe. Die Thematik Baukultur Kraichgau ist derzeit besonders im Fokus in der Region. In diesem Jahr wurde bereits ein Auszeichnungsverfahren für beispielgebende Bauten im Kraichgau gestartet, die Prämierung ist für das nächste Jahr geplant. Am Themenabend standen vor allem die Winzerbetriebe im Fokus. Mit einem Blick über den Tellerrand wurden den Anwesenden Winzern und Architekten neue Perspektiven eröffnet. Mit einem Impulsvortrag stellte Dr. Matthias Stippich, Architekt und Lehrbeauftragter am KIT Karlsruhe eine Arbeit aus Oberkirch vor. Anschließend berichtete Karolin Gaul aus Grünstadt von der Entwicklung und den Erfahrungen des modernen Neubaus am eigenen Weingut, dass sie mit Ihrer Schwester führt. Beide Vorträge waren sowohl inspirierend als auch ermutigend, dass das Thema Baukultur und die positiven Auswirkungen eines eigenen Ansatzes Aufmerksamkeit verdient und sowohl Architekten als auch Winzer in den nächsten Jahren gefragt sind, den Kraichgau hier ein noch stärkeres Profil zu geben. Dies unterstützt die regionalen Entwicklungsziele für eine verbesserte Wertschöpfung in der Region und der Vermarktung heimischer Produkte. Abgerundet wurde die Vortragsreihe mit der Vorstellung verschiedener Förderprogramme, die für Investitionen z.B. in touristische Infrastruktur von Weingütern in Anspruch genommen werden können. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für die tolle, horizonterweiternde Veranstaltung!

 

Seit 2016 arbeiten die Alpenstaaten an der Umsetzung des von der Europäischen Kommission angenommen Aktionsplans zur Makroregionalen Strategie der EU für den Alpenraum (EUSALP) oder auch Alpenraumstrategie genannt. Die EUSALP stellt einen Rahmen für die beteiligten Staaten (Frankreich, Deutschland, Slowenien, Italien, Österreich und die Nicht-EU-Mitgliedsstaaten Schweiz und Liechtenstein), Regionen und Organisationen dar, gemeinsame Herausforderungen unter Bündelung von Ressourcen und vertiefter Zusammenarbeit anzugehen. Dabei gilt es unter anderem, saubere Luft, frisches Wasser, eine stabile Artenvielfalt aber auch den Schutz vor Naturgefahren sicher zu stellen. All dies sind wertvolle Dienste der alpinen Landschaft für Menschen und Wirtschaft. Eine "Grüne Infrastruktur" ist Grundlage dieser Aspekte. Die EUSALP Aktionsgruppe 7 widmet sich dem Erhalt und der Verbesserung dieser "Grünen Infrastrukturen". Diskussionen über den besten Weg stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Das Instrument des LEADER-Ansatzes in diese Überlegungen miteinzubeziehen, war Thema eines zweitägigen Workshops "EUSALP meats LEADER" vom 16. - 17. Oktober 2018 in Turin. Die EU-Alpenstrategie EUSALP, Aktionsgruppe 7, hat hierzu LEADER-Akteure und europäische Entscheidungsträger aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Slowenien und Italien sowie regionale Akteure aus der Schweiz eingeladen, um gemeinsam innovative Wege und Strategien zum gegenseitigen Nutzen zu finden. Aus Baden-Württemberg war neben Vertretern des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auch die LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau als Repräsentant der 18 baden-württembergischen LAGs vertreten. Regionalmanagerin Dorothee Wagner präsentierte in einem Kurzvortrag innovative "Grüne LEADER-Infrastrukturprojekte" der Region und stand in Diskussionen mit den internationalen Partnern Rede und Antwort. Im Austausch konnten wichtige Synergien und gemeinsame Aspekte in den Fokus gerückt werden und es wurden Kontakte zu anderen LEADER-Aktionsgruppen in Österreich, Slowenien und Italien geknüpft.

Der Ausbau der regionalen Wertschöpfungsketten und damit zusammenhängende Aspekte sind wichtige Entwicklungsziele im Kraichgau. Im November finden hierzu zwei Veranstaltungen im Rahmen unserer Reihe „Lebendige Kraichgauorte“ und "Kulturlandschaft Kraichgau" statt und wir laden herzlich ein. Beide richten sich an regionale Erzeuger, Winzer, Vermarkter und sonstige Interessierte aus dem Kraichgau und betrachten zwei unterschiedliche Aspekte.

Am Dienstag, den 13. November laden wir um 18:30 Uhr zum 2. Vernetzungstreffen nach Mühlhausen ein. Dort steht das Kennenlernen von neuen und das Wiedersehen mit alten Kontakten im Fokus. Sollten Sie den Austausch mit anderen gleichgesinnten Akteuren aus der Region wünschen, sind Sie hier goldrichtig. Auf dem letzten Treffen im März waren bereits 35 Personen unterschiedlicher Bereiche unserer Einladung gefolgt und wir freuen uns auf weitere Interessierte. Nutzen Sie die Gelegenheit sich über die bestehenden Landkreis- und Verbandsgrenzen hinweg im Kraichgau zu vernetzen! Weitere Informationen in unserem Veranstaltungskalender.

Am Mittwoch, den 14. November laden wir um 19:00 Uhr zum Themenabend „Wein und Baukultur“ nach Angelbachtal ein. Die gemeinsam mit der Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammerbezirk Karlsruhe organisierte Veranstaltung soll einen Einblick in die Thematik Baukultur und deren Auswirkungen auf die Erschließung von neuen Absatzmärkten und die Schärfung des eigenen Profils bieten. Die Veranstaltung beschäftigt sich zwar hauptsächlich mit Winzerbetrieben, andere regionale Direktvermarkter sind jedoch auch herzlich willkommen und eingeladen sich mit der Thematik zu beschäftigen. Weitere Informationen in unserem Veranstaltungskalender.

Beide Veranstaltungen sind selbstverständlich kostenfrei. Um Voranmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Durstig darauf Gutes zu tun? Die Streuobstwiesen im Kraichgau gehen über Landkreis- und Regierungsbezirksgrenzen hinweg. Mit der LEADER-Region wurde ein neuer Ansatz zum Erhalt und zur Förderung dieser Naturoasen unter der Federführung der Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e.V. gewählt. Der LEADER-Arbeitskreis Streuobst feierte mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz die Markteinführung des ersten Produktes aus dem Kraichgau Projekt am 27.09.2018 im Ahnenkeller der Privatbrauerei Palmbräu in Eppingen.

In Baden-Württemberg steht nahezu die Hälfte der Streuobstbestände von Deutschland, daher haben wir hier eine besondere Verantwortung für diesen Teil der Kulturlandschaft. Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zeigte die vielfältigen Anstrengungen des Landes für die Streuobstwiesen auf. Gleichzeitig wurde auch deutlich: Einen wirksamen Schutz der Obstwiesen gibt es nur durch die Nutzung und Pflege der Bestände. Die Motivation und das Engagement der Grundstücksbesitzer sind ausschlaggebend für den Erhalt der Streuobstwiesen. Die Anerkennung der enormen Leistungen muss sich auch in den Obstpreisen niederschlagen.

Die Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e.V. hat seit 22 Jahren den Weg mit einer auskömmlichen Vergütung dieser Leistungen über einen doppelten Marktpreis für das erzeugte Obst gewählt. Seit 2007 wird der konsequente Gang in die Bio- Obstproduktion beschritten. Über Verträge werden die teilnehmenden Obstbauern mit der Bewirtschaftung nach der EU-Bioverordnung beauftragt. Nun wird dieser Ansatz auf den Kraichgau ausgeweitet und eine Kraichgau-Marke eingeführt. Nur aus Bioäpfeln von Vertragsflächen in Sinsheim, Eppingen und den Kraichgau-Gemeinden im Landkreis Karlsruhe wurde Apfelsaft hergestellt und als naturtrübe Bioapfelschorle abgefüllt. Der Weg der Früchte von den Vertragsstreuobstwiesen über die Kelterei zum Abfüllbetrieb und in die umweltfreundliche 0,5 l Mehrwegflasche ist lückenlos nachvollziehbar.

Mit dem Produktnamen „Krio“ (Kraichgau-Bio) hat das beauftragte Grafikstudio LZ einen griffigen und modernen Markennamen kreiert. Der Name soll neben den eingefleischten Streuobstfans vor allem junge Leute aufmerksam machen und allen vermitteln, dass man mit diesem Produkt Gutes für sich und die regionalen Streuobstwiesen tun kann. Natürlich wurden ernährungswissenschaftliche Aspekte und die Aromen reifer Äpfel im naturtrüben Apfelsaft in größtmöglichen Einklang gebracht.

Den Wirtschaftsraum Kraichgau und damit untrennbar verbunden, Natur, Landschaft und die Menschen in diesem Raum, zu fördern und zu entwickeln, ist das Ziel von LEADER Kraichgau, einem Förderprogramm der EU zur Stärkung des ländlichen Raums. In einem einleitenden Vortrag stellte die Vorsitzende der LEADER-Region Kraichgau, Frau Bürgermeisterin Sarina Pfründer aus Sulzfeld, die vielfältigen Aktivitäten vor. Geradezu ein Glückfall für das Projekt ist die Bereitschaft der Kraichgau Brauerei Palmbräu bei der Vermarktung des Produktes zu unterstützen und dem bestehenden Kundenkreis anzuliefern. Der Geschäftsführer Dipl. Ing. Wolfgang Scheidtweiler rundete die Veranstaltung mit seinen interessanten Ausführungen zu regionalen Produkten ab. Krio ist ab sofort im regionalen Getränke- und Lebensmitteleinzelhandel erhältlich, den Vertrieb übernimmt Palmbräu.

Unter dem Motto „ Gutes tun und genießen“ sollen die Kunden und insbesondere die Kraichgauerinnen und Kraichgauer unmittelbar etwas für ihre Streuobst- und Erholungslandschaft tun können. „Wir sehen das Projekt auch als ein Angebot an die beteiligten Landkreise und Kommunen, sich gemeinsam für die Streuobstwiesen als Teil unserer Kulturlandschaft einzusetzen und die regionale Identität zu stärken. Mein Wunsch ist ein Krio-Regal mit vielen Kraichgau-Bio-Produkten im Handel, in den Touristeninformationen der Kommunen und in Besucherzentren“, sagt Hans-Martin Flinspach der Vorsitzende der Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe e.V.

Weitere Informationen zum Produkt auf der Internetseite von Krio.

  • EhrengaesteEhrengaeste
  • FlaschenDurstigFlaschenDurstig
  • FlaschenKraichgauFlaschenKraichgau
  • KrioCredoKrioCredo
  • ZechZech

Der Streu- und Wildobsthof Mitsch wurde im Jahr 2016 als erstes LEADER-Förderprojekt vom Auswahlgremium beschlossen. Nach einer ereignisreichen Antrags- und Bauphase läuft seit Frühjahr 2018 der Probebetrieb. Nun wurde die offizielle Einweihung unter Anwesenheit von Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, den Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz und Joachim Kößler, Vertretern des Landwirtschaftsamtes, von Erdgas Südwest, der Gemeinde, der Kreissparkasse Heilbronn und Mitgliedern des LEADER-Auswahlgremiums gefeiert. Die Gäste sprachen den Projektträgern ihre Anerkennung und Glückwünsche für die Umsetzung des Vorhabens aus.

„Das LEADER-Projekt der Familie Mitsch ist ein wichtiger Ansatz, um Früchte wieder in Wert zu setzen und ein tolles Aushängeschild für die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen“, so Minister Peter Hauk, der es als wundervollen Anlass würdigte, in Sulzfeld ein LEADER-Projekt einzuweihen.

Die Familie Mitsch pflegt zahlreiche Streuobstwiesen und erhält dadurch eine artenreiche Kulturlandschaft. Die nur für den Eigenbedarf leider unwirtschaftliche Bewirtschaftung drängt eine Wertschöpfungserhöhung durch die Selbstvermarktung auf. Ein Ziel ist die Stärkung des ökologischen Bewusstseins nicht erst an der Ladentheke. Gefördert wurde ein Gebäude für den Hofladen mit Café direkt angrenzend an den Streuobsterlebnispfad, in dem zugleich auch die Herstellung von Obstprodukten stattfindet sowie Nebenräume und notwendige Maschinen und Einrichtungen. Die Heizungsanlage, in der Schnittgut der Obstbäume und Sträucher verheizt wird, liefert zugleich Wärme für die Pasteurisierung der Fruchtsäfte. Ein Schaugarten dient für praktische Demonstrationen rund um Garten und Obst. Ein guter Teil der Gartenanlage wird als Spielfläche genutzt. Diese soll außer dem Kletterapfel als Start des Erlebnispfades noch einen Wasserspielbereich sowie einen Entdeckergarten enthalten. Im Hofladen werden neben den eigenen Erzeugnissen wie Frischobst, Obstsaft und Marmeladen auch Produkte anderer Hersteller aus der Region vertrieben. Der Hofladen ist von Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

  • ImpressionenImpressionen
  • EingangsbereichEingangsbereich
  • EmpfangEmpfang
  • Familie_MitschFamilie Mitsch
  • Praesent_der_GemeindePräsent der Gemeinde Sulzfeld überreicht durch Sarina Pfründer

 

 

 

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Dorothee Wagner
Geschäftsführung
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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