Zusammen die Entwicklung des Kraichgaus vorantreiben: Unter diesem Motto fanden sich rund 45 engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen, Unternehmen, Verbänden und Kommunen am Montag, den 29. Januar zum LEADER-Regionalforum in Eppingen zusammen. Anlass des Regionalforums war die Halbzeit der aktuellen LEADER-Förderperiode, in der das Erreichte und die gesteckten Ziele auf den Prüfstand gestellt werden. Mit einer beispielhaften Darstellung der bisherigen Förderprojekte und einem Rückblick auf das Geleistete der letzten drei Jahre, wurde eine erste Bilanz gezogen. Gleichzeitig galt es, im Rahmen von Kleingruppen Impulse zu sammeln, welche thematischen Bereiche in den nächsten Jahren stärker beachtet werden sollen.


Motiviert und sachlich diskutierten die Teilnehmer in thematischen Arbeitsgruppen. Orientiert an den Handlungsfeldern, die sich vor vier Jahren als regionale Entwicklungsziele herauskristallisiert hatten, wurde gemeinsam das Erreichte beleuchtet und Fragen zur Nachjustierung diskutiert. Egal ob „Kulturlandschaft Kraichgau“, „Lebendige Kraichgauorte“, „Kreative Kraichgaujugend“ und „Streuobst“ – überall wurde ausgelotet in wie weit die aktuelle Wirklichkeit und die damals erarbeiteten Entwicklungswünsche konform gehen. Die Teilnehmer nutzen die Chance sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und ihre Ideen und Impulse in das Förderprogramm einzuspeisen. Genereller Tenor war die Feststellung, dass vieles richtig laufe, abgesehen von bürokratischen Hürden, auf welche die Region jedoch keinen Einfluss habe. Neue Ideen wurden jedoch auch geäußert: Ob der Wunsch nach einer stärkeren Fokussierung der Mobilität, neue Impulse bei der Integration von jugendlichen Migranten oder der verbesserten Koordinierung der Anstrengungen im Bereich Streuobst: es kamen zahlreiche Vorschläge, wie die Weichen für die künftige Entwicklung im Kraichgau gestellt werden sollten.


Einigkeit herrschte bei der Frage nach dem Nutzen von LEADER: Die Region profitiert von dem Förderprogramm und das nicht nur wegen der Gelder, die bislang in die Region geflossen sind. Der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Kraichgau nahm daher die Bitte aller Beteiligten mit, sich erneut dem zu erwartenden Auswahlverfahren des Ministerium zu stellen, um auch nach dem Jahr 2020 eine LEADER-Förderregion zu sein. Gemeinsam will man das Begonnene weiter führen und bekennt sich klar zu LEADER.

Weitere Bilder des Regionalforums folgen demnächst.


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