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Am gestrigen Sonntag wurde der neue - und alte-  Brunnen in Kleingartach feierlich enthüllt. Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann, der Kleingartacher Ortsvorsteher Friedhelm Ebert, die württembergische Weinkönigin Julia Böcklen und Dorothee Wagner vom LEADER-Förderprogramm präsentierten den neuen Sandsteinbrunnen anlässlich des Weinstrassenfestes den zahlreichen Besuchern.

Bei öffentlichen Straßenarbeiten ist ein Brunnenrund vor dem Kleingartacher Rathaus entdeckt worden. Es erfolgte eine Einmessung und wurde verschlossen. Der Heimatverein Kleingartach e.V. hat dies zum Anlass genommen und eine intensive Recherche zu diesem ehemaligen Brunnen erstellt. Dabei konnten alte Dokumente von 1623 entdeckt werden, die einen Rathausbrunnen mit einer männlichen Figur mit Fahne, Schwert und Schild zeigen. Insbesondere die Brunnenfigur hat für Kleingartach eine wichtige Bedeutung. Kleingartach war der nördlichste Außenposten in Württemberg zu den direkt angrenzenden badischen Ortschaften. Bereits 1335 war Kleingartach württembergisch. Als Brunnenfigur ist demnach auch ein Herrscher von Württemberg abgebildet, um den Herrschaftsanspruch zu manifestieren. Wahrscheinlich ist dies Herzog Ludwig „der Fromme“ von Württemberg, der Kleingartach 1571 von den Herren von Gemmingen zurückkaufte, nachdem der Ort knapp hundert Jahre zuvor verpfändet wurde. Im Jahr 1845 musste der Brunnen mitsamt Rathaus einem Neubau für Schul- und Rathaus weichen.

Nun wurde das vergessene Kleindenkmal durch die Stadt Eppingen wieder zu neuem Leben erweckt. Der Brunnen wurde nicht originalgetreu aufgebaut, sondern in das hier und jetzt angepasst. Der Bildhauer Hans Weilguni hat die neue Figur von Ludwig dem Frommen erschaffen. Eine Handpumpe am Brunnen soll verdeutlichen, wie mühsam die Versorgung mit Wasser einst war. Der Brunnen speist sich weiterhin aus einer natürlichen Quelle beim Rathaus, die früher bereits einen wichtigen Beitrag zur Wasserversorgung leistete. Die Wiederbelebung des Kulturdenkmals soll in die Museumsarbeit der Stadt einfließen und in Führungen und das kulturelle Leben des Ortes integriert werden. Die Stadt Eppingen erhält Fördergelder der Europäischen Union im Rahmen des LEADER-Förderprogrammes in Höhe von 60% der Investitionskosten. Das Auswahlgremium der LEADER-Förderkulisse Kraichgau hat die Vergabe der Fördermittel für die Anlage im Juni 2016 im Rahmen eines Wettbewerbes befürwortet. Das LEADER-Förderprogramm zur Stärkung des Ländlichen Raums will Lebensqualität durch attraktive Orte und den Erhalt des kulturellen und historischen Erbes stärken. Das Vorhaben ist eines von 28 LEADER-Förderprojekten in der Region.


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