Regionalbudget

für kleine Investitionen in der Region

bis 03. Januar 2022 bewerben!

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Die ordentliche Mitgliederversammlung des LEADER-Trägervereins Regionalentwicklung Kraichgau e.V. findet in diesem Jahr online statt. Am Donnerstag, den 23. Juli treffen sich die Menschen, die hinter LEADER Kraichgau stehen um 18 Uhr in einer Videokonferenz. Der Teilnahmelink und die Tagesordnung wurde den Mitgliedern zugesandt bzw. kann bei der LEADER-Geschäftsstelle angefordert werden. Der Sitzungsort gemäß Vorgabe sind die Geschäftsräume des Vereins in 74918 Angelbachtal (Schlossstr. 1).

Die Streuobst-Arbeitsgruppe im Kraichgau trifft sich am 14. Juli um 18 Uhr virtuell. Da ein Präsenztreffen im Sinne unserer aller Gesundheit derzeit noch nicht möglich scheint, haben wir uns entschlossen einen virtuellen Austausch anzubieten. Das Treffen wird mit einer Jitsi-Videokonferenz durchgeführt und steht grundsätzlich jedem offen. Es kann eine Einwahl per Computer oder Laptop, aber auch über Telefon erfolgen. Der genaue Link wird bei der Anmeldung übermittelt. Interessierte werden gebeten sich per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden.

Die Arbeitsgruppe Streuobst der LEADER-Region Kraichgau ist ein loser Zusammenschluss von Streuobstwiesenbesitzern und -initiativen, die sich über die Grenzen der Landkreise hinaus zum Thema austauschen. Im Fokus stehen dabei vor allem die verbesserte Vermarktung der Streuobstprodukte sowie neue Ansätze um ungepflegte Wiesen wieder zu pflegen und zu nutzen. Ein Ergebnis der Arbeit ist „krio“, die Kraichgau-Schorle. Gemeinsam wurde ein regionales Produkt entwickelt und die Logistik und Vermarktung aufgebaut. Vertragsnehmer aus Sinsheim, Eppingen und dem südlichen Kraichgau liefern ihre Äpfel, aus denen krio entsteht. Die Schorle wird über die Streuobstinitiative Karlsruhe in vielen Geschäften der Region vertrieben.

Die Arbeitsgruppe hat aber noch viele weitere Ideen wie die Kraichgauer für die Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen und vielen anderen Obstsorten von den Wiesen in Feld und Flur des Hügellandes begeistert werden sollen. Die Bäume prägen unsere Landschaft und sind wichtig für viele Tier- und Pflanzenarten, denen die Streuobstwiesen einen Lebensraum bieten. Grundsätzlich kann jeder bei der Arbeitsgruppe mitmachen, der sich für das Thema interessiert und sich mit Ideen und Tatkraft einbringen will. Die Treffen sind meist nicht thematisch aufgebaut, sondern es geht um den Austausch untereinander und die Diskussion von Aktionen und Ideen. Wir laden jeden Interessierten herzlich ein, sich diesmal vom heimischen Wohnzimmer aus, dazu zuschalten. In den vergangenen Monaten haben sich viele Fragen ergeben, die nun gemeinsam erörtert und diskutiert werden sollen. Wir freuen uns auf den virtuellen Austausch!

Gestern hat sich der Vorstand des Regionalentwicklung Kraichgau mit viel Abstand in Malsch zu einer Sitzung getroffen. Die Tagesordnung war gut gefüllt, denn es war das erste Treffen, dass seit Januar wieder stattfinden konnte. Gemeinsam schaute man sich die Projektbeschreibungen an, die für die Förderrunde der Restgelder eingereicht wurden. Angesichts der kurzen Fristen und des vorangeschrittenen Planungsstandes konnten erfreulicherweise drei Projektträger ihre Unterlagen vollständig und rechtzeitig einreichen. Die Vorstandsmitglieder nahmen eine Vorbewertung vor, um dem Auswahlausschuss eine fundierte Beschlussgrundlage vorlegen zu können. Der Auswahlausschuss entscheidet im Umlaufverfahren über die Förderauswahl, da ein physisches Treffen derzeit noch nicht möglich scheint. Das Verfahren startet am Freitag, das Ergebnis und damit die Fördermittelempfänger stehen Anfang Juli fest.

 

Seit der Keltersaison 2018 ist krio auf dem Markt. krio ist eine naturtrübe Apfelsaftschorle, die sich ausschließlich aus Bio-Streuobstbeständen aus Sinsheim, Eppingen und Kraichgau-Gemeinden des Landkreises Karlsruhe bedient. Selbst der Weg über die Kelterei zum Abfüllbetrieb bis in die umweltfreundliche Mehrwegflasche führt nie aus dem Kraichgau heraus. Die Anlieferer der Äpfel erhalten einen angemessene Zentnerpreis, damit sich die Bewirtschaftung der Wiesen wieder lohnt. In den vergangenen Jahren hat die leckere Schorle viele Fans gewonnen. In den vergangenen Monaten gab es jedoch einen Leergut-Engpass, es fehlten Flaschen zur Abfüllung. Das Mehrwegsystem ist so aufgebaut, dass die Pfandkosten nicht den Anschaffungswert der Flaschen und Kästen decken. Kommt die Verpackung also nicht zurück, zahlt der Hersteller drauf. Das hat die hinter krio stehende gemeinnützige Streuobstinitiative vor ein großes Problem gestellt. Der Verein erwirtschaftet keinen Gewinn. Es waren keine Rücklagen vorhanden, um weitere Flaschen und Kisten in den Kreislauf einzubringen. Die Produktion stand eine Zeit lang still. Aushelfen konnte das Regionalbudget der LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau, das Kleinsthersteller von regionalen Produkten bei Investitionen finanziell unterstützt. Dank der anteiligen Übernahme von Kosten konnten neue Kästen und Flaschen im Gesamtwert von fast 15.000 EUR angeschafft werden. Diese wurden nun mit leckerem krio befüllt und in der Region ausgeliefert. Die Streuobstinitiative und alle Keltereien der Region bitten ihre Kunden, Leergut schnellstmöglich wieder in den Kreislauf zurück zu bringen und keine größeren Vorräte anzulegen.

krio ist bei vielen inhabergeführten Geschäften und Getränkeläden der Region erhältlich. Ein Kasten enthält 10 Flaschen á 0,5 l naturtrüber Apfelsaftschorle aus biologischem Anbau in der wiederverschließbaren Glasflasche. Jede einzelne Flasche hilft, blütenreiche Wiesen zu erhalten, alte Baumbestände zu retten und das Zuhause von Bienen, Igeln und vielen anderen Tieren zu bewahren. Helfen Sie mit und tun Sie Ihrer Umwelt Gutes, indem Sie Regionalität unterstützen. Weitere Informationen über das Produkt bzw. zu den Verkaufsstellen erhalten Sie unter https://www.krio-bio.de/.

Bis vor kurzem wies die Wanderwegebeschilderung im Kraichgau große Lücken auf. Wege waren ab den kommunalen Gemarkungsgrenzen nicht mehr schlüssig ausgewiesen und jede Kommune hatte ihre eigene Systematik. Für ortsunkundige Einheimische und Besucher war es nicht leicht, den richtigen Weg durch die schöne Kraichgauer Landschaft zu finden. Dies ist nun Geschichte. Acht Kommunen haben gemeinsam das Vorhaben „Wanderwegebeschilderung Kraichgau“ umgesetzt und hierfür insgesamt fast 600.000 EUR investiert. Ungefähr die Hälfte der Kosten wurde durch das EU-Förderprogramm LEADER getragen, um den Tourismus im ländlichen Kraichgau zu stärken.

Die Kommunen Angelbachtal, Kürnbach, Kraichtal, Oberderdingen, Sinsheim, Sulzfeld, Zaisenhausen und Zuzenhausen verfügen nun über eine schlüssige Wanderwegebeschilderung. Wanderer können festgelegte Touren anhand von Symbolen – auch ohne Kartenmaterial – begehen. Die jeweils schönsten Touren der Kraichgauorte wurden – zusammen mit einem Wanderdreiklang in den Naturparkkommunen – bereits im letzten Jahr ausgeschildert. Mit dem Abschluss der Gesamtbeschilderung wurden Lücken zwischen diesen Wegen geschlossen, so dass man den Kraichgau einfach und unkompliziert erwandern kann. Insgesamt wurde in den Kommunen eine Wegstrecke von über 600 km ausgeschildert. In Kürze werden die Strecken an markanten Aussichtspunkten mit weiteren der beliebten „Hügelsofas“ bestückt -  für die kurze oder längere Verschnaufpause während der Wanderung.

Mit der neuen Beschilderung sind auch die „Wanderbahnhöfe“ in den Fokus gerückt. Die Wanderbahnhöfe Kraichgau sind mit den Bahnen der Linien KVV/AVG, VRN und DB erreichbar. An den Bahnhöfen oder Haltestellen in den Kraichtaler Ortsteilen, in Zuzenhausen, Hoffenheim, Sinsheim, Sulzfeld, Zaisenhausen und Flehingen finden sich nun Infotafeln mit einer Übersichtskarte, interessanten Infos und Tourenvorschlägen für die jeweilige Region. Sie geben den Einstieg in die Entdeckung der Kraichgauer Hügel, Hohlwege und Streuobstwiesen. Auch Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten gibt es auf den Schildern. Über die Wanderbahnhöfe soll eine Anreise ohne Auto erleichtert werden und der Wanderer muss sich nicht nur auf Rundwege konzentrieren.  

In der neuen Broschüre „Zu Fuß! Wanderbahnhöfe Kraichgau“ stellen sich die am LEADER-Projekt beteiligten Kommunen mit Ihren Wanderbahnhöfen, Wandertouren und Ausflugstipps vor. Die beiliegende Übersichtskarte zeigt den Kraichgau und die Sinsheimer Erlebnisregion und die dort verorteten Wanderbahnhöfe und Tourenvorschläge. Die kostenlose Broschüre ist in den Rathäusern der betreffenden Kommunen, dem Kraichgau Stromberg Tourismus e.V. und der Infostelle der Sinsheimer Erlebnisregion erhältlich und wird auf Anfrage von diesen auch versendet.

Gerade in Corona-Zeiten ist Wandern eine wunderbare Möglichkeit, die herrliche Kraichgauer Landschaft zu genießen, etwas Abstand vom derzeit herausfordernden Alltag zu gewinnen und die Seele baumeln zu lassen. Auch dem Urlaub zu Hause steht nichts mehr im Wege: Unter hunderten an Wanderwegekilometern im Kraichgau ist für jeden Tag eine neue, interessante Strecke dabei. Wer offenen Auges wandert, kann die üppige Obstbaumblüte in diesem Frühjahr bewundern, Flora und Fauna auf den Hohlwegen entdecken, sich am herrlichen Ausblick auf die örtlichen historischen Gebäude-Ensembles erfreuen oder den Winzern bei der Arbeit im Weinberg zuschauen!

  • BeschilderungsystematikGelbe Schilder weisen Wanderern den Weg hier in Angelbachtal
  • Infotafel_Wanderbahnhof_HoffenheimÜbersichtskarten an allen Wanderbahnhöfen
  • BroschuereKostenlose Broschüre mit Wandervorschlägen in Rathäusern erhältlich
  • HuegelsofaDrehbare Hügelsofas sind überall im Kraichgau zu finden hier in Kraichtal
  • Wanderbahnhof_HoffenheimWillkommensschild am Bahnsteig

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Ihr Ansprechpartner:

Dorothee Wagner
Geschäftsführung
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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