LEADER-Fördermittel

für gewerbliche und gemeinnützige Vorhaben

Jetzt bis 18.10. bewerben

Weitere Infos

Wie geht es weiter mit LEADER im Kraichgau?

Nachdem im November die letzten Fördergelder verteilt wurden, haben uns in den vergangenen Wochen viele gefragt, wie es mit LEADER im Kraichgau weiter geht. Daher wollen wir an dieser Stelle über den aktuellen Stand informieren. Die Entscheidung, ob der Kraichgau LEADER-Region bleibt, hängt von vielen Faktoren ab. Wie Sie vielleicht aus den Medien entnommen haben, trafen sich die Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der EU im Februar, um über den Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027 zu verhandeln. Die Gespräche wurden ergebnislos abgebrochen und werden weitergeführt, auch wenn derzeit in Brüssel andere Themen das Tagesgeschäft beherrschen. Mit diesem Haushalt wird über die LEADER-Mittel für die nächsten sieben Jahre entschieden. Daher wird bei den derzeitigen Verhandlungen der Regierungschefs die Grundlage gelegt, wieviel Geld die Regionen in Zukunft für LEADER bereitgestellt bekommen.

Förderung für Dorfgaststätten und Nahversorgung im ELR und Infoveranstaltungen zum Thema Bauförderung im Rhein-Neckar-Kreis

Im vergangenen Jahr wurden die letzten LEADER-Mittel verteilt, doch damit versiegen die Mittel zur Förderung des Ländlichen Raumes im Kraichgau nicht. Das Schwesterprogramm des Landes „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)“ fördert seit 25 Jahren die Schaffung von Wohnraum im Ortskern, Dorfgestaltungen, Gemeinschaftshäuser und auch Unternehmen im Ländlichen Raum. Nun wurde eine Sonderrichtlinie für Gaststätten und zur Nahversorgung veröffentlicht. Bewerbungen für das reguläre ELR können bereits jetzt vorbereitet werden, das Amt für Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises plant verschiedene Informationsveranstaltungen. Bitte informieren Sie sich direkt beim Kreis, ob diese stattfinden oder verschoben werden müssen. Das ELR ist eines der wichtigsten Förderprogramme für den Ländlichen Raum in Baden-Württemberg.

„Genial regional“: Auftaktveranstaltung zur Vermarktung regionaler Produkte

Die gemeinsame Vermarktung von Produkten, die in Heidelberg und den angrenzenden Naturräumen erzeugt, verarbeitet und gehandelt werden, rückt näher: Rund 60 Akteure aus Landwirtschaft, Garten- und Weinbau, Lebensmittelhandwerk und Lebensmittelhandel haben am Freitag, 6. März 2020, in Heidelberg eine GmbH gegründet. Ihre Motivation: Nicht nur die Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich mehr Frische und kurze Transportwege – auch die Akteure entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln erkennen, dass sie enger zusammenarbeiten müssen, um sich zu behaupten. Wie wichtig die regionale Lebensmittelproduktion ist, zeigt sich derzeit intensiv. Die Interessierten kommen aus der Region Heidelberg und Rhein-Neckar sowie den angrenzenden Naturräumen Bergstraße, Kraichgau und Odenwald. An dem Konzept arbeitet seit einigen Monaten ein Kreis von rund zehn Akteuren. Das Umweltamt der Stadt Heidelberg hat die Initiative, die auf die ganze Region abzielt, auf den Weg gebracht. Dabei war auch Regionalentwicklung Kraichgau e.V. eingebunden. Nun ist die Vorbereitung abgeschlossen und die eigentliche Arbeit beginnt: Die Partner der GmbH möchten ihre Produkte mit dem gemeinsamen Label „genial regional“ auszeichnen.

Termine LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau

Datum Thema Ort 

Donnerstag, 23.07.2020
(Achtung: Termin wurde geändert!)

Mitgliederversammlung Eschelbronn
Freitag, 18.09.2020 Was wurde gestaltet?
Förderfahrt durch den Kraichgau
Weitere Informationen
folgen in Kürze.

Hinweis: Sollten diese Termine nicht stattfinden können, informieren wir auf unserer Internetseite und im nächsten Newsletter im Juni!

Externe Veranstaltungs- und Förderhinweise

Sie finden diese Hinweise interessant? Folgen Sie uns auf Facebook, dort weisen wir regelmäßig auf weitere Fördermöglichkeiten, Wettbewerbe oder Veranstaltungen hin!

Das Ministerium für Soziales und Integration hat das Förderprogramm „Landärzte“ überarbeitet, die eine gute ärztliche Grundversorgung in den ländlichen Regionen sichern soll. Antragstellerin oder Antragsteller können Ärztinnen und Ärzte sein. Zuwendungsvoraussetzung ist die Aufnahme einer vertragsärztlichen Tätigkeit in einem ausgewiesenen Fördergebiet, die maximale Grundförderung beträgt bis zu 25.000 €. Antragsformulare gibt es auf der Homepage des Sozialministeriums Baden-Württemberg.

 

Vorbildliche Projekte für Stadtgrün gesucht! Auf bundespreis-stadtgruen.de können sich Städte und Gemeinden aller Gemeindegrößenklassen ab 3.000 Einwohner beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bewerben. Ausgezeichnet werden bereits realisierte Konzepte und Projekte die das Stadtgrün in Menge, Qualität und Nutzbarkeit sichern, verbessern sowie pflegen und dabei die Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigen. Die Einreichungsfrist endet am 9. April 2020.

  

Im Wettbewerb „Naturstadt - Kommunen schaffen Vielfalt werden Projektideen aus Städten, Gemeinden und Landkreisen gesucht und mit bis zu 25.000 € gefördert. Das können etwa Projektideen zum Schutz von Insekten im Siedlungsbereich und zur Förderung der Stadtnatur sein. Teilnehmen können alle Städte, Gemeinden und Landkreise und es können dazu auch Kooperationen mit Partnern aus Gesellschaft, Wirtschaft oder Forschung eingegangen werden. Initiator ist das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2020. 

 

Bis zum 31. März 2020 werden die effizientesten, kreativsten und nachhaltigsten Klimaschutzprojekte an deutschen Schulen gesucht. Das beste Schulprojekt in jedem Bundesland gewinnt und wird Energiesparmeister. Ihr sagt dem Klimawandel den Kampf an: ob mit Klima-Litfaßsäulen, Energiespar-Waschsalons, Aufforstungsprojekten oder Solarläufen? Dann bewerbt euch mit dem bereitgestellten Bewerbungsformular.

  

Mit der ressortübergreifenden Strategie „Nachhaltige Bioökonomie“ stellt sich das Land den gewaltigen Herausforderungen in der Ernährungssicherung, im Klimaschutz, beim Erhalt der Biodiversität und bei der effizienteren Ressourcennutzung. Gleichzeitig soll die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg erreicht werden. Am 30. Juni 2020 findet in Karlsruhe eine Veranstaltung als Anstoß für einen gemeinsamen Dialog statt. Anmelden kann man sich auf der Homepage der Akademie Ländlicher Raum.

 

Im Bereich Kultur gibt es die Europäische Förderung für die Musikerziehung. Das Ziel der Ausschreibung ist es, innovative Ansätze zu fördern, die den Musik- und Bildungssektor verbinden und soziale Inklusion fördern. Die geförderten Projekte müssen Kinder zwischen 6-14 Jahren einbeziehen, die ansonsten keine oder kaum Chancen haben, mit musikalischen Angeboten in Kontakt zu kommen. Dabei soll Musik nicht Mittel zum Zweck sein, sondern selbst im Mittelpunkt stehen. Die Bewerbungsfrist endet am 6. April 2020.

 

In jedem Ort ein Kinderchor – das ist das Ziel der Deutschen Chorjugend. Sie schickt ab Juli den „Singbus“ quer durch Deutschland. Er unterstützt bei der Chorarbeit und hilft beim Aufbau von neuen Sing-Projekten für Kinder. Soll der Bus auch bei uns Station machen? Dann meldet euch bald beim Projekt - aktuell wird die Route ausgearbeitet! Der Bus ist ein Jahr lang unterwegs und bringt eine interaktive Ausstellung, eine Konzertbühne, Workshop- und Beratungsangebote mit.  Weitere Infos auf den Seiten der deutschen Chorjugend.

 

Digitale Schnitzeljagden, multimediale Bilderbücher, Roboterprogrammierung oder eigene Geschichten schreiben und verfilmen. Das alles lässt sich mit „Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien“ finanzieren. Der Deutsche Bibliotheksverband unterstützt mit diesem Förderprogramm Einrichtungen, die Projekte für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren anbieten wollen. Nächste Antragsfrist ist der 30. April 2020.

 

Das Goethe-Institut sucht 50 (Klein-)Städte im ländlichen Raum, die eine Informationssäule für Neuzugewanderte aufstellen möchten! An ihnen können sie das Portal „Mein Weg nach Deutschland“ kennenlernen und nutzen – es bietet Infos zum Alltags- & Berufsleben in Deutschland in 27 Sprachen und unterstützt beim Deutschüben. Standorte können z.B. Bibliotheken, Rathäuser oder Landratsämter sein. Zum Portal geht es hier: Mein Weg nach Deutschland.

  

Das Ministerium der Justiz und für Europa ruft bereits zum vierten Mal zum Europa-Fotowettbewerb auf, dieses Jahr mit dem Thema Mobilität. Der Wettbewerb richtet sich an alle Hobby-Fotografinnen und -Fotografen aus Baden-Württemberg. Sie können bis zu drei ihrer schönsten Bilder aus den 27 EU-Mitgliedstaaten einsenden. Die besten Bilder werden von einer Jury ausgewählt und im Europakalender 2021 veröffentlicht. Die Teilnahmefrist endet am 15. Juli 2020.

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