Regionalbudget

Das Regionalbudget – mit vielen kleinen Projekten die Region weiter voran bringen

Das Regionalbudget ist neben der LEADER-Förderung ein weiterer Fördertopf für die Region Kraichgau. Das Bundeslandwirtschaftsministerium und das Land Baden-Württemberg stellen den LEADER-Vereinen jährlich 180.000 € Budget zur Verfügung.  Zusätzlich werden 10% durch die Landkreise Rhein-Neckar, Karlsruhe und Heilbronn kofinanziert, was den jährlich zur Verfügung stehenden Fördertopf von 200.000 € ergibt. Die Gelder werden komplett an Kleinprojekte im Gebiet der LEADER-Kulisse Kraichgau weitergereicht.

Gefördert werden können ausschließlich Kleinprojekte. Als Kleinprojekt gilt, dessen Gesamtnettoinvestitionskosten unter 20.000 € liegen. Das Projekt muss im Normalfall eine Investition, d.h. eine Anschaffung oder ein Bauvorhaben, sein. Es können jedoch auch nicht-investive Vorhaben bei bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. Der Fördersatz beträgt einheitlich 80 % der förderfähigen Kosten. Die Mindestfördersumme beträgt 2.500 €. Die Anträge können von Kommunen, Vereinen, Kleinstunternehmen oder Privatpersonen eingereicht werden. Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung ist ausgeschlossen. Kommunale Pflichtaufgaben sind nicht förderfähig.

Die rechtlichen Voraussetzungen schaffte der Planungsausschuss für Agrar- und Küstenschutz am 27. November 2018, in dem er das Regionalbudget in die Förderungsgrundsätze der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) aufgenommen hat.  Das Land Baden-Württemberg überarbeitete die Förderrichtlinie VwV-Förder ILE, um den Weg zum Abruf der Gelder freizumachen. Es können Ideen im den Bereichen Dorfentwicklung, Infrastruktur und Grundversorgung unterstützt werden. Die genauen Fördervoraussetzungen werden detailliert auf den Unterseiten erläutert.

Alle Fördermittel für das Förderjahr 2022 sind an Vorhaben gebunden!

Bewerbungen für das Förderjahr 2023 können wahrscheinlich ab Ende 2022 eingereicht werden.  Folgende Unterlagen sind mit der Bewerbung mit einem Onlineformular einzureichen:

  • Detaillierte Projektbeschreibung (wer hat was für wen vor und welche neuen Angebote werden geschaffen?)
  • Verlässliche Kostenkalkulation, die Gesamtkosten von unter 20.000 EUR ausweist
  • Zwei Angebote je Leistung (soll die Umsetzung in Eigenleistung umgesetzt werden ist ein Angebot ausreichend). Bitte im eigenen Interesse darauf achten, dass die Angebote eine ausreichende Gültigkeit haben und die Listenpreise von 2023 berücksichtigen.
  • Bei Vereinen: Beschluss des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung das Vorhaben und den möglichen Eigenanteil betreffend
  • Bei Vereinen/ Unternehmen/ Privatpersonen: Bestätigung der Kommune des regionalen Interesses (siehe Formblatt)
  • Bei Vereinen: Vereinssatzung oder Vereinsregisterauszug, aus der die Vertretungsregelungen hervorgehen sowie der Name der Vertretungsberechtigen
  • Sofern vorhanden: Planunterlagen, Zeichnngen, Fotos des Ist-Zustandes oder weitere Unterlagen zur Erläuterung des Vorhabens

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Weiterführende Links:

 Förderrichtlinie

Ihr Ansprechpartner:

Dorothee Wagner
Geschäftsführung
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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